VG-Wort Pixel

Guido Westerwelle Sein Witwer hat einen wichtigen Appell

Guido Westerwelle und Michael Mronz im Jahr 2014
Guido Westerwelle und Michael Mronz im Jahr 2014
© Getty Images
Mit Gedanken an seinen verstorbenen Mann Guido Westerwelle im Hinterkopf richtet sich Michael Mronz mit einem Tweet speziell an Menschen, die unter den Besuchsverboten in Krankenhäusern leiden. 

2016 verstarb Guido Westerwelle, †54, und hinterließ seinen Mann Michael Mronz, 53. Am heutigen Weltgesundheitstag (8. April) erinnert dieser nicht nur an den ehemaligen Außenminister, sondern nutzt die Chance, um einen wichtigen Appell an seine Follower zu richten.

Guido Westerwelle: Sein Witwer hat eine wichtige Botschaft

Der Weltgesundheitstag scheint in Zeiten der Coronapandemie noch einmal an Bedeutung zu gewinnen. In diesen Tagen wird es immer deutlicher, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist und wie wertvoll die im Gesundheitswesen tätigen Menschen für das Wohl unserer Gesellschaft sind. Und so nimmt sich Michael Mronz den Tag zum Anlass, "um all jenen Menschen zu danken, die so viel für unsere Gesellschaft leisten, gerade derzeit."

Doch auch eine ganz persönliche Geschichte bzw. eine spezielle Botschaft lässt er in seinen Tweet einfließen. Denn was bei all der Coronathematik nicht aus den Augen verloren werden sollte, sind die Menschen, die "wegen anderer schwerer Erkrankungen über Wochen hinweg in stationärer Behandlung sind." 

Worte der Dankbarkeit

Aus eigener Erfahrung weiß er, wie bedeutsam es ist, als Patient in solch einer Situation die Unterstützung durch Angehörige oder Freunde zu erfahren. Guido Westerwelle war an akuter Leukämie erkrankt. 2014 wurde die Diagnose öffentlich gemacht und der Politiker unterzog sich Chemotherapie und Stammzellentransplantation. Immer an seiner Seite: Michael Mronz.

"Guido und ich hatten damals die Möglichkeit, uns gegenseitig zu unterstützen. Ich weiß, wie wichtig dieser zwischenmenschliche Kontakt für beide Seiten ist." In der aktuellen Situation sehen sich die Kliniken oftmals gezwungen, ihre Einrichtungen für Besucher zu schließen. "Eine Maßnahme, die allen Beteiligten viel abverlangt, unabhängig davon, wie unvermeidbar sie ist. (...) Umso mehr wünsche ich all jenen, die betroffen sind, viel Kraft in dieser schweren Zeit."

Verwendete Quelle:Twitter

jko Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken