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Guido Maria Kretschmer neu in Hamburg Die Nachbarn lieben ihn

Guido Maria Kretschmer
© Getty Images
Guido Maria Kretschmer bezieht gerade sein neues Haus in Hamburg. Die Nachbarn verwöhnen ihn bereits mit Kuchen und Einladungen

Soeben wurde sein Auto vorm "Esplanade"-Hotel in Berlin abgeschleppt, doch Guido Maria Kretschmer, 54, hat keine Lust auf schlechte Laune. Im Gespräch mit GALA erzählt er, wie gut es ihm nach dem Umzug in die Hansestadt geht. Und dass er sogar abgenommen hat - trotz bester Versorgung durch die neuen Nachbarn.

Guido Maria Kretschmer mag es reduziert

GALA: Die Bauarbeiten gehen voran. Schaffen Sie es denn, Weihnachten gemütlich unterm Baum zu sitzen?
Guido Maria Kretschmer: Ja, das müssen wir auch schaffen, denn wir haben ganz viele Freunde und unsere Familien eingeladen. Die Bude wird brechend voll über Weihnachten, wir haben jetzt schon 15 Übernachtungsgäste. (lacht)

Wie würden Sie Ihren Einrichtungsstil beschreiben?
Ich bevorzuge einen etwas ruhigeren, reduzierten Look mit wertigen Akzenten. Ich habe mich auch gerade von einigen Möbelstücken getrennt, die mich viele Jahre begleitet haben. Ich spüre, dass ich gar nicht mehr so viel um mich herum brauche, und habe deswegen auch einiges einfach verschenkt.

Blankenese liegt ihm zu Füßen

Fühlen Sie sich schon angekommen in Hamburg?
Oh ja, sehr. Frank und ich wurden wirklich so liebevoll aufgenommen. Die Nachbarn laden uns zu Kaffee und Pflaumenkuchen ein, zum Mittagessen und zu tollen Dinner-Abenden. Eigentlich bräuchten wir gar keine Küche im Haus.(lacht)

Können Sie denn in Blankenese ungestört Brötchen kaufen?
Ach, das ist wirklich total süß, egal ob ich gerade mein Auto betanke oder einkaufen gehe, überall sind die Menschen freundlich zu mir. Kürzlich fragte mich ein Gemüsehändler, ob er denn mein persönlicher Gemüsehändler werden dürfe. Und meine Apothekerin ist so entzückend. Sie meinte: "Herr Kretschmer, wenn Sie mal etwas brauchen, rufen Sie mich an, und wir bringen Ihnen das dann schnell vorbei."

"Ich spüre, dass ich gerade richtig viel Power habe"

Woran liegt es, dass die Hamburger Sie so lieben?
Hamburg ist ja auch eine Modestadt. Karl Lagerfeld war hier undWolfgang Joop. Jil Sander lebt heute noch hier. Vielleicht denken die Leute ja auch ein bisschen, dass ich eine Art Hommage an Hamburg bin. (lacht) Ich glaube auch, dass die Hamburger spüren, wie wohl ich mich hier fühle. Ich mag diese freundliche, vornehme Hamburger Art, ohne aufdringlich zu wirken.

Sind Sie eigentlich schmaler geworden?
Ja, ein bisschen vielleicht. Mir geht es einfach gerade richtig gut. Ich merke, dass ich in einer Phase der großen Veränderung stecke. Im März wusste ich noch nicht mal, dass ich aus Berlin weggehen werde, und jetzt leben Frank und ich in einem neuen Haus in einer neuen Stadt. Ich reise weniger und schlafe mehr, und ich spüre, dass ich gerade so richtig viel Power habe.

Gala


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