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Günther Jauch TV-Rente? Der Moderator verrät seine Zukunftspläne

Günther Jauch
© Andreas Rentz / Getty Images
Im Juli dieses Jahres feierte Quiz-Urgestein Günther Jauch seinen 65. Geburtstag. Zeit, um in Rente zu gehen? Über seine Pläne für die Zukunft hat der Moderator nun in einem Podcastinterview gesprochen.

Moderator Günther Jauch, 65, wird seit Jahrzehnten als beliebtes TV-Gesicht gefeiert. Doch müssen die Zuschauer:innen bald auf den Entertainer und Quizmaster verzichten? Verwunderlich wäre das nicht. In seinem Alter läuten etliche andere ihr letztes Lebensdrittel mit dem Ruhestand ein. Im Podcast "Our House" des "Salon Magazins" spricht die Moderatorenlegende nun über ihre Rente und wann Schluss ist.

Günther Jauch: Hat er überhaupt Zeit für die Rente?

Günther Jauch ist aus der deutschen Fernsehlandschaft einfach nicht wegzudenken. Seit Anfang der 80er-Jahre moderiert er sich nach und nach in die Herzen des Publikums, die er spätestens mit der beliebten RTL-Quizsendung "Wer wird Millionär?" ab 1999 vollends eroberte. Doch auch abseits der Kameras ist der einstige Radiomoderator vielbeschäftigt.

Im Sommer 2000 gründete Jauch seine eigene bis heute sehr erfolgreiche Produktionsfirma "i&u TV", deren Gesellschafteranteile er zwar verkaufte, für die er aber immer noch als Berater tätig ist. Zudem besitzt der TV-Star ein Weingut an der Mosel und setzt sich für wohltätige Zwecke ein. Im Podcastinterview erzählt er von seiner großen Leidenschaft für alte Gebäude. Günther Jauch spendete beispielsweise ganze 1,5 Millionen Euro für den Wiederaufbau eines Turms der Garnisonskirche in Potsdam, wo er seit den 1990er-Jahren mit seiner Familie lebt.

Günther Jauchs Gedanken über den Ruhestand

Fest steht: Jauch hat viel zu tun. Ist er bereit, das für den Ruhestand aufzugeben? Dazu hat der Entertainer folgende klare Meinung:

"Ich habe festgestellt, dass all diejenigen, die so eine romantische Vorstellung vom ewigen Feierabend haben und dann auf ihrer Finca in Ibiza sitzen und morgens um zehn Uhr schon den ersten Rotwein aufmachen und einem das entsprechende Bild dann hier ins verregnete Deutschland schicken, dass diese Leute doch relativ schnell gelangweilt und langfristig dann auch unglücklich geworden sind. Und deswegen kann ich diese geplante völlige Untätigkeit, die kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Und ich glaube, dafür bin ich dann der Falsche."

Hört sich so an, als ob die Zuschauer:innen ihren TV-Liebling nicht so schnell loswerden. Wie schön!

Verwendete Quelle: Podcast "Our House" des "Salon Magazins"

jse Gala


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