Greta Thunberg: Pierre Casiraghi segelt mit der Umweltaktivistin nach New York

Mitte September darf Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen in New York sprechen. Die Reise bestreitet die engagierte Umweltaktivistin per Segelboot. Begleiten wird sie unter anderem Pierre Casiraghi, der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco.

Greta Thunberg

Am 23. September 2019 kommt der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg, 16, eine ganz besondere Rolle zu: Die Vorreiterin der "Fridays for Future"-Bewegung darf vor den Vereinten Nationen in New York sprechen. Die Reise in der US-amerikanische Metropole bestreitet die Schwedin dabei selbstverständlich nicht mit dem Flugzeug, immerhin ist Fliegen eine der klimaschädlichsten Reiseformen. Stattdessen wird Greta mit dem Segelboot von Südengland nach New York reisen. Unterstützt wird sie von Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi, 31. Das teilte sie heute via Twitter mit.

Greta Thunberg segelt nach New York 

Zwei Wochen wird die Anreise nach New York per Segelboot dauern, begleitet wird Greta Thunberg von zwei erfahrenen Seglern: Der deutsche Segelsportler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi, der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, werden die schwedische Klimaaktivistin auf ihrer großen Reise unterstützen.  

Zudem werden ihr Vater und ein Fotograf die Reise begleiten. Die fünf nutzen die vollkommen emissionsfreie Hochseeyacht "Malizia". Solarpaneelen und Hydrogeneratoren zur Energieerzeugung machen die Reise von Südengland nach New York fast emissionsfrei und somit deutlich klimafreundlicher. 

"Goldene Kamera" 2019

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Greta Thunberg
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©Gala

Komfortabel wird Gretas Reise nicht

Mit dem Flugzeug dauert es nach New York nur wenige Stunden, mit dem Segelboot "Malizia" wird es für Greta Thunberg und ihre zwei Skipper Boris Herrmann und Pierre Casiraghi deutlich länger dauern.

Pierre Casiraghi und Björn Hermann segeln mit Greta nach New York

Bis zu zwei Wochen werden die drei unterwegs sein. Und dabei wird die Reise alles andere als bequem. Die "Malizia" ist laut Angaben von "Yacht.de" lediglich für den Solobetrieb konzipiert. Unter Deck gibt es "kaum Platz und null Komfort." Der zweiwöchige Aufenthalt wird kein Spaziergang werden: "Es gibt nur zwei Rohrkojen, kein Klo, keinen Wassertank. Als Pantry steht lediglich ein winziger Gaskocher aus der Expeditionsausrüstung zur Verfügung." Dennoch ist Greta Thunberg von ihrem Handeln überzeugt und sicher, dass sie in Nord- und Südamerika viel bewegen kann. "Während des vergangenen Jahres haben Millionen junger Menschen ihre Stimme erhoben, um die führenden Persönlichkeiten der Welt für das Klima und die ökologische Notlage zu sensibilisieren. In den nächsten Monaten werden die Veranstaltungen in New York und Santiago de Chile zeigen, ob sie zugehört haben", sagt die Schwedin laut Pressemitteilung.

Verwendete Quelle: t-online, yacht.de

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