Glatte Beine Laser-Geräte zur Haarentfernung zu Hause

Zarte, glatte Beine
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Was Sie über die Laser-Geräte, mit denen man lästige Haare ganz praktisch zu Hause dauerhaft entfernen kann, wissen sollten.

Ob es nun der dunkle Damenbart, Beinbehaarung oder die Bikinizone ist - vor allem Frauen haben ungebeten wachsenden Haaren den Krieg erklärt.

Eine der neuesten Waffen im haarigen Kampf sind Lasergeräte für den Selbstgebrauch: Man kann sie einfach zu Hause anwenden, die Haare sollen bei geduldigem Einsatz dauerhaft verschwinden und das Ganze tut nicht einmal besonders weh. Der größte Haken sind die Anschaffungskosten der Laser-Geräte; die erscheinen jedoch vertretbar, wenn man die Kosten von Waxing- und Laser-Terminen beim Profi zusammenrechnet und gegenüberstellt. Hat man diese Kanone einmal zu Hause, kann man auch ehrgeizige Projekte wie die dauerhafte Beinenthaarung angehen, die im Laserstudio ein Vermögen kosten können.

Aber sind diese Geräte wirklich die Antwort auf unsere Beauty-Gebete? Wichtig zu wissen: Blondinen kommen mit ihnen kaum weiter, da, wie bei einer professionellen Laserbehandlung, dunkle Haare in heller Haut am besten zu eliminieren sind. Auch bereits ergraute Haare bleiben meist stur sitzen. Der Grund: Der Laser reagiert nur auf die dunklen Pigmente. Eine weitere Voraussetzung ist daher helle Haut, weil der Effekt beim größtmöglichen Kontrast zwischen Haut und Haar am besten ist. Das bedeutet daher langfristigen Einsatz von Sunblocker und ein Verzicht auf Sonnenbäder.

Neben Körperhaaren können auch Gesichtshaare attackiert werden - bloß in Augennähe, zum Beispiel bei den Brauen, darf man das Gerät nicht anwenden. Während man sich der Zielregion widmet, was sich durchaus über Wochen hinziehen kann, sollte man nicht parallel wachsen oder zupfen, sondern nur rasieren; das gilt dann beispielsweise auch für gehasste Kinnhaare!

Bei Bedarf darf öfter auf ungeliebte Haarfollikel geschossen werden, als es im Laserstudio möglich wäre. Das liegt auch an der geringeren Intensität der Heimlaser; die Behandlung ist weniger schmerzhaft, nach ihr muss auch nicht gekühlt werden. Ähnlich wie bei der professionellen Laser-Session muss man die zu enthaarenden Regionen jedoch mehrfach angehen, um die Haare in ihren unterschiedlichen Wachstumsphasen zu erwischen. Es ist also Geduld gefragt.

Wer viel Zeit hat, sieht sich vielleicht schon während gemütlicher DVD-Abende eine mehr oder weniger Komplettenthaarung durchziehen; es ist natürlich auch möglich, sich die Anschaffungskosten und das Gerät mit mehreren Freundinnen zu teilen. Dazu muss man allerdings wissen, dass einige Geräte eine limitierte "Schusszahl" haben, so dass irgendwann eine neue Laserquelle eingesetzt werden muss. Die ist oft nicht ganz billig. Hier lohnt es sich also, die verschiedenen Anbieter und eventuelle Betriebskosten genau zu vergleichen.

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