Giulia Siegel vor Gericht: Heftige Beleidigungen im TV

Giulia Siegel stand vor Gericht. Die DJane wurde wegen Beleidigungen verklagt, die sie unter anderem in der Hochzeitssendung von Matthias Mangiapane und Hubert Fella von sich ließ

Giulia Siegel

Dieser Gerichtsprozess ist irgendwie ein bisschen verrückt: Giulia Siegel, 44, wurde von einer Freundin von "Hot oder Schrott – Die Allestester"-Darsteller Hubert Fella, 50, wegen Beleidigung verklagt, sollte nun bestimmte Begriffe nicht mehr sagen. Giulia selbst findet das Ganze ziemlich komisch, wie man der DJane im Interview mit RTL anmerkt. "Ich schmunzle und ich lächle. [...] Da gibt es Momente in jedem Leben eines Prominenten, wo man sich denkt 'ok, jetzt werde ich auch benutzt'."

Und auch ihr Verhalten im Landesgericht Köln am gestrigen Mittwoch (12. Dezember) war etwas komisch: Mit Kapuze auf dem Kopf stürmte Giulia an den Presse-Vertretern vorbei, wirkte genervt, als die Kameras bei der Sicherheitskontrolle trotzdem draufhielten. Der Ausgang des Prozesses: Ein Vergleich.

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Giulia Siegel platzte der Kragen

Doch von Anfang an: Eigentlich ging es um eine romantische Sache, die Hochzeit von Ex-"Dschungelcamp"-Kandidat Matthias Mangiapane, 35, und Hubert Fella. Für diese sollte Giulia in der Vox-Sendung "Hubert & Matthias - Die Hochzeit" den Junggesellenabschied organisieren. Oder war es doch Huberts langjährige Freundin und Trauzeugin Vesna? So genau weiß man es nicht, auf jeden Fall entfachte vor laufenden Kameras und später auch in einer WhatsApp-Gruppe ein Streit, in dem Giulia ihre Kontrahentin als "verlogenes Miststück" und "schlimmste Lügnerin aller Zeiten" bezeichnete. Des weiteren vielen noch Aussagen wie "die scheiß Trauzeugin ist so zum Kotzen" und "Schämen solltest du dich, du Gargamel [Anm. d. Red.: Erzfeind der Schlümpfe]".

Keine Beleidigungen mehr

Eine ganz schöne Palette an Beleidigungen, die Vesna nicht einfach hinnehmen wollte: "Ich will Gerechtigkeit. Und ich will nicht weiter von ihr angegriffen werden", begründete sie ihre Klage kurz vor dem Prozess gegenüber RTL. Die Gerechtigkeit sah für die Klägerin so aus, dass sie eine Unterlassung und eine Geldentschädigung im Wert von 10.000 Euro verlangte. Diese bekam Vesna zwar nicht, dafür aber in einem Vergleich die Zusage von Giulia, bestimmte Beleidigungen nicht mehr von ihr zu hören zu bekommen.

Verwendete Quellen: RTL, Vox "Hubert & Matthias - Die Hochzeit"

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