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Giovanni Zarrella "Ich wusste nicht, wie es weitergeht"

Giovanni Zarrella
Giovanni Zarrella
© Picture Alliance
Giovanni Zarrella feiert heute Erfolge in der Schlagerbranche. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte er seine neue Single "CIAO!" aus seinem gleichnamigen Album und wird ab Herbst seine eigene TV-Show im ZDF moderieren. Der Weg dorthin war allerdings nicht immer leicht für den Sänger, wie er heute zurückblickend feststellt.

Als Gewinner der Castingshow "Popstars" wollte Giovanni Zarrella, 42, 2001 mit der daraus entstandenen Band "Bro'Sis" durchstarten. Es sei die Erfüllung seines Traumes gewesen, erinnert er sich jetzt in der WDR-Talkshow "Kölner Treff". "Ich hab's geschafft damals, endlich Musik zu machen und nur von Musik zu leben." 

Der Traum von Giovanni platzte

Nach vier Jahren gingen Giovanni, Ross Antony, 46, Indira Weis, 41, Hila Bronstein, 37, und Shaham Joyce, 42, allerdings getrennte Wege – "aus musikalischen Gründen", wie damals angegeben wurde. "Die Gründe waren andere, weil einfach der Erfolg ausblieb und jeder auf den anderen gezeigt hat, wieso es eben so ist, und dann die Stimmung einfach nicht mehr schön war innerhalb der Band", so Giovanni Zarrella. 

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Ehefrau Jana Ina war sein "Anker"

Mit dem Aus der Castingband folgten für den Deutsch-Italiener harte Zeiten. "Ich wusste nicht, wie es weitergeht. Ich wusste nur, ich möchte das weitermachen, ich wusste aber nicht wie", erklärt er. Er habe keinen Berater, keinen Manager und keinen Kontakt zur Plattenfirma mehr gehabt. Neben seiner Mutter war ihm in dieser Krise vor allem Ehefrau Jana Ina Zarrella ein "Anker". "Die war sehr wichtig. Mit meiner Mama natürlich die wichtigste Frau in meinem Leben. Jana Ina kam dann zum Glück am Ende dieser 'Bro'Sis'-Zeit in mein Leben." 2005 gab sich das Paar das Ja-Wort. "Ich war in dieser Zeit 2005 bis 2008, glaube ich, oft ein Mann, der sich selbst nicht mochte", gesteht er. 

"Das ist der Erfolg meiner Familie"

Dass er nun sogar seine eigene Samstagabend-Show beim ZDF bekommt, stimmt den Familienvater daher emotional. "Meine Mutter und ich sind uns weinend in den Armen gelegen, als dann letztendlich die Zusage kam", erzählt er. "Die Reise ist so schön. Mein Papa hat anfangs in einer Garage gelebt und meine Mama hatte im Keller von der Firma gelebt, in der ihr Papa gewartet hat und die Zimmer wurden mit Bettlaken aufgeteilt. Und jetzt darf ihr Sohn in dem Land, das uns eine Chance gegeben hat, so eine große Show moderieren. Das ist der Erfolg meiner Familie."

Verwendete Quellen:WDR/"Kölner Treff", tz.de

spg Gala

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