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Giovanni Zarrella "Ich muss mir nichts mehr beweisen"

Giovanni Zarrella
Giovanni Zarrella
© imago images
Giovanni Zarrella hat etwas geschafft, woran viele ehemalige Boyband-Mitglieder scheitern. Er hat sich erfolgreich eine Solokarriere aufgebaut und scheint angekommen zu sein.

2001 konnte Giovanni Zarrella, 43, in der Castingshow "Popstars" überzeugen und wurde Teil der Band "Bro'Sis". 20 Jahre später feiert er als Solokünstler Erfolge, hat gerade sein Studioalbum "Ciao" herausgebracht und wird schon bald zwei eigene Shows im ZDF moderieren. Mit Stolz kann er heute auf seinen Karriereweg zurückblicken. Das ging dem Entertainer allerdings nicht immer so.

"Dieses Gefühl habe ich all die Jahre mit mir rumgeschleppt"

Die erste Zeit in der Band sei aufregend gewesen: "Alles ausprobieren, verrückte Dinge machen." Heute fühle sich der Gang auf die Bühne an, als würde er nach Hause kommen. "So, wie es jetzt gerade ist, könnte es bleiben. Ich muss mir jetzt nichts mehr beweisen, sondern habe meinen Frieden gefunden", erklärt er im Interview mit "Bild". "Bisher hatte ich immer das Gefühl, dass ich es in der Musik nur mit einer Castingshow und mit einer Band geschafft habe, aber alleine noch nicht. Dieses Gefühl habe ich all die Jahre mit mir rumgeschleppt. Das ist jetzt aber vorbei."

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Comeback mit "Bro'Sis" zum Jubiläum?

Kein Wunder also, dass eine Reunion mit "Bro'Sis" auch zum 20. Bandjubiläum nicht für den Musiker in Frage kommt. "Ein Comeback wird es nicht geben", stellt er klar, räumt allerdings ein: "Aber was ich mir vorstellen könnte, wäre, dass wir zum Jubiläum noch einmal gemeinsam was machen. Aber kein neues Album oder eine ganze Tour. Vielleicht könnten wir für einen Auftritt noch mal zusammenkommen, uns in den Arm nehmen und uns gegenseitig für die tolle Zeit bedanken."

Giovanni Zarrella hat "das große Ganze" gesehen

2006 löste sich die Band, die neben Zarrella aus Ross Antony, 46, Hila Bronstein, 37, Shaham Joyce, 42, Faiz Mangat, 40, und Indira Weis, 41, bestand, auf. Der Weg zum Erfolg als Solo-Künstler war für den 43-Jährigen nicht immer ein leichter. "Vor 20 Jahren stand man 2002 bei der Bambi-Verleihung noch neben Michael Jackson, der einen Preis für sein Lebenswerk bekommen hat. Zehn Jahre später hatte ich dann schon mal ein paar Auftritte, bei denen ich mich gefragt habe: 'Was mache ich hier eigentlich?'", erinnert er sich. Dennoch habe er immer "das große Ganze gesehen". Und das sollte sich für ihn auszahlen. 

Verwendete Quelle: bild.de

spg Gala

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