Gina-Lisa Lohfink: Sie geht in Berufung

Gina-Lisa Lohfink geht lieber in den Knast als die 20.00 Euro als Strafe zu zahlen, zu denen sie heute verurteilt wurde. Doch erst mal geht sie in Berufung

Update: 26. August, 10:30 Uhr

Am Montag wurde Gina-Lisa Lohfink, 29, wegen Falschverdächtigung verurteilt, weil sie laut Meinung des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten zu Unrecht zwei Männer der Vergewaltigung beschuldigt hatte. 20.000 Euro soll die ehemalige Kandidatin von "Germany's Next Topmodel zahlen - doch sie akzeptiert die Geldstrafe nicht.

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Gina-Lisa Lohfink geht in Berufung

Wie angekündigt geht sie gegen die richterliche Entscheidung vor. Ein entsprechender Antrag auf Berufung sei bei Gericht eingegangen, gab eine Gerichtssprecherin bekannt. Einen neuen Prozess werde es aber voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr geben. Verhandelt wird in nächster Instanz dann vor dem Landgericht. "Wir beraten jetzt, ob wir das durchziehen und ob Frau Lohfink die Kraft dazu hat. Wir tendieren zu "Ja'", sagte Lohfinks Verteidiger Burkhard Benecken laut "Spiegel".

Das Model könnte auch ins Gefängnis gehen

"Mein größer Wunsch wäre ein Freispruch, dass endlich alles ein Ende hat. Was gar nicht geht, wenn ich verurteilt werde, dann würden wir wieder in Berufung gehen", hatte die 29-Jährige gegenüber "Bild" nach dem Urteilsspruch gesagt. Und: "Wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann, habe ich schon gesagt, gehe ich freiwillig, kein Problem, lieber in den Knast und spende das Geld lieber Menschen, die kein Essen haben, krank sind oder Menschen, die das einfach brauchen."

Sie will ihren Stolz behalten

Ihre Entscheidung begründet das Reality-Sternchen so: "Es kann nicht sein, dass man mich vom Opfer zur Täterin macht. Das würde über meinen Stolz gehen, wenn ich das zahlen müsste. Ich habe das Geld, aber es geht hier um die Ungerechtigkeit, da komme ich nicht draufklar. Dass diese Leute ungestraft davon kommen und einfach auf der Straße laufen können, frech sind, angeben und gemein sind, ich verstehe das alles nicht." Ob Gina-Lisa wirklich in Haft muss, wenn sie die 20.000 Euro nicht zahlt? Trotz des vorläufiges Urteils ist das Thema wohl noch lange nicht beendet.

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