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Gina-Lisa Lohfink Schwere Vorwürfe gegen das Gericht

Gina-Lisa Lohfink mit ihrem Anwalt Burkard Benecken
Gina-Lisa Lohfink mit ihrem Anwalt Burkard Benecken
© Getty Images
Gestern wurde Gina-Lisa Lohfink zu der Zahlung von 20.000 Euro verurteilt, heute erheben sie und ihr Anwalt schere Vorwürfe gegend das Gericht

Einen Tag nach dem Urteil im Sex-Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink sind alle Beteiligten aufgebracht. Besonders die Verurteilte selbst kann nicht fassen, was ihr widerfahren ist und zu welcher Strafe sie nun verurteilt wurde: Die Zahlung von insgesamt 20.000 Euro. Klar ist, dass sich das Reality-Sternchen dieses Urteil nicht gefallen lässt. Sie und ihr Anwalt Burkard Benecken erheben heute schwere Vorwürfe sowohl gegen die Staatsanwältin, die Gina-Lisader Lüge und Irreführung bezichtigte als auch gegen die Richterin, die das Urteil fällte.

Für Gina-Lisa Lohfink ist es der Horror

"Nein, ich habe nicht gelogen. Für mich ist das der Horror schlechthin, was jetzt passiert ist. […] Warum sollte ich sowas erzählen? Was hätte ich davon?", verteidigt sich Gina-Lisa am Morgen nach dem Urteil im "Sat.1 Frühstücksfernsehen". Auch Burkard Benecken findet, die 29-Jährige habe gar kein Motiv, einen Fall der Vergewaltigung zu konstruieren. "Wir gehen auf jeden Fall in Berufung, denn dieses Urteil hat auf keinen Fall Hand und Fuß. Es gibt zahlreiche Argumente, die wir vorlegen werden und ich bin auch guter Dinge, dass da etwas anderes bei rauskommt, wenn man da mal neutral draufschaut", so Beneckens Fazit. Beim nächsten Mal erhofft sich der Anwalt also ein Gericht, dass beide Seiten gleichermaßen berücksichtig - etwas, das dieses Mal seiner Meinung nach nicht passiert ist:

Vorwürfe vom Anwalt

"Die Richterin war völlig einseitig festgelegt. Sie hat all das, was wir rausgearbeitet haben… Es war ja nicht nur Gina-Lisa, die ausgesagt hat, es waren noch zwei andere Frauen, die gesagt haben, uns ist fast das Gleiche passiert mit einem der Herren wie Gina-Lisa. Das alles wurde zur Seite gekehrt, unserer Meinung nach nicht entscheidend berücksichtigt. Auch im Video gibt es eine Stelle, wo Gina-Lisa beide Hände vor den Schambereich hält, in einer Abwehrhaltung, da wurde gar nicht drüber gesprochen."

"Böses" Urteil?

Zu den Aussagen der Staatsanwältin, Gina-Lisa verhöhne die wirklichen Opfer, hat das Model Folgendes zu sagen: "Ich finde es ganz schlimm, wie diese Frau über mich redet. Sie kennt mich überhaupt nicht, sie hat mich viermal vor Gericht gesehen und redet so böse über mich. Also, ich habe garantiert was Besseres zu tun, als vor Gericht zu sitzen. Ob mir das Spaß bringt? Nein, es macht mir keinen Spaß. Dass sie so böse redet, schade..."

jno Gala


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