Gina-Lisa Lohfink: Klage gegen Wiesenhof

Atze Schröder macht sich in einem Wiesenhof-Werbespot über Gina-Lisa Lohfink lustig. Klar, dass die nun angeblich rechtlich gegen Wiesenhof vorgehen will

Update 27. Juni

Laut der "Hamburger Morgenpost" wollen Gina-Lisa Lohfink und ihr Manager Helmut Werner nun rechtlich gegen die Firma Wiesenhof vorgehen. Dabei gehe es um Rufschädigung und/oder Verleumdung. Die Anwälte prüfen wohl gerade, was sich für einen Erfolg juristisch mache lasse. Gina-Lisas Manager wollte sich bisher nicht zu der Situation äußern.

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Martin Klempnow
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©Gala

Gerade erst hat sich die Aufregung um den Streit von Atze Schröder und Niels Ruf etwas gelegt, da schlittert Atze schon wieder in den nächsten Skandal rein. Dieses Mal greift der Comedian aber nicht körperlich an, sondern verbal. Schon länger wirbt Atze für die Produkte des Geflügelproduzenten Wiesenhof. Der neueste Spot mit Atze als Hauptakteur sorgt jedoch für einen mega Shitstorm im Netz, mit dem weder Atze noch Wiesenhof so bestimmt nicht gerechnet haben. Im Fokus der Debatte steht Gina-Lisa Lohfink.

Fieser Spruch

Worum geht es? In dem Spot wirbt Atze für eine besonders lange Wurst, deren Vorzüge er wie gewohnt mit vielen humoristischen Andeutungen auf das männliche Geschlechtsteil bezieht - jedoch auf Kosten der ehemaligen GNTM-Kandidatin. "Hier ist das Ding. Danach müssen Gina und Lisa erstmal in die Trauma-Therapie." Ein Satz, der gerade für ordentlich Wirbel sorgt. Grund ist der Gerichtsprozess, in dem sich Gina-Lisa momentan befindet. Die Blondine gibt an, im Jahr 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein, noch dazu vor laufenden Kameras. Kein Wunder, dass solch ein Spruch von Atze Schröder nicht unkommentiert bleibt. "Geschmacklos" ist da noch eines der harmloseren Worte, mit denen die User die Aktion beschreiben. Will Atze seinen Ruf retten, muss er nun reagieren. Und das tut er auch.

Entschuldigung auf Facebook

Auf Facebook entschuldigte sich der 50-Jährige jetzt, die Veröffentlichung des Spots sei demnach nur ein Versehen gewesen: "Der Werbespot ist vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen. Schon gar nicht jetzt, wo er einen Bezug herstellt, der ekelhaft ist und so nie gedacht war. Wurde er aber. Ich entschuldige mich dafür", so Atze, der sich "absolut und ausnahmslos gegen jede Form sexueller Gewalt" ausspricht und sich selbst als "dämlich" bezeichnet. Doch selbst wenn es stimmen sollte, dass der Clip bereits vor einem Jahr gedreht wurde, schon damals wusste man in der Öffentlichkeit über das, was Gina-Lisa passiert ist, eigentlich Bescheid. Auch vor einem Jahr wäre solch ein Witz also unangebracht gewesen.

Auch Wiesenhof reagiert

Weiterhin schreibt Atze, er setze sich seit Jahren für den Verein 'Roterkeil.net' (Verien gegen Kinderprostitution) ein und spendet nun an diesen als Entschuldigung 20.000 Euro. Ist ja sehr nett, aber ob sich Atze wohl auch bei Gina-Lisa entschuldigt hat? Auch Wiesenhof-Marketing-Geschäftsführer Ingo Stryck entschuldigt sich bei "Spiegel Online" für die Veröffentlichung und gibt an, das Video aus dem Netz genommen zu haben. Auf YouTube ist der Spot aber nach wie vor zu sehen. Für Gina-Lisa dürfte dieser Werbespot jedenfalls ein Schlag ins Gesicht sein.

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