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Gina-Lisa Lohfink Ehemaliger Tatverdächtiger meldet sich zu Wort

Gina-Lisa Lohfink
© Getty Images
Kurz bevor der Prozess gegen Gina-Lisa-Lohfink weitergeht, bricht einer der ehemaligen Tatverdächtigen sein Schweigen

Am kommenden Montag (8. August) geht der Berufungsprozess um einen Strafbefehl gegen Gina-Lisa Lohfink weiter. Kurz vorher meldet sich erstmals einer der Männer, denen das Model Vergewaltigung vorwirft, zu Wort.

Sebastian C. äußert sich zu Gina-Lisas Vorwürfen

Sebastian C. äußerte sich laut "bild.de" im "Sat.1 Frückstücksfernsehen" zu den Beschuldigungen. Die Ex-GNTM-Kandidatin hatte 2014 Anzeige gegen C. und seinen Kumpel Paris F. erstattet, weil die beiden nach einem Disco-Besuch in Berlin gegen Lohfinks Willen Sex mit ihr gehabt haben sollen und sie dabei filmten.

"Es waren keine Drogen im Spiel und es hat auch keine Vergewaltigung stattgefunden", sagte Sebastian C. demnach. "Ich habe nicht eine Sekunde gedacht, dass sich das 'Hör auf' auf den Sex beziehen könnte. Sie hat gesagt 'Komm nicht so nah mit der Kamera, hör auf zu filmen'."

Die Handy-Videos stellten die beiden Männer ins Internet. C. behauptet nun, dass dies ebensowenig in seinem Interesse geschehen sei. Wenige Tage später erstattete Lohfinks Anwalt Strafanzeige wegen Vergewaltigung. In einem Interview mit RTL beteuerte Gina-Lisa Anfang Juli nochmals: "Das wollte ich wirklich nicht, dass die beiden mit mir Sex haben und, dass sie mich filmen."

Vergewaltigungsanklage fallen gelassen

Doch die Richter glaubten ihr nicht und die Vergewaltigungsanklage wurde fallen gelassen. Seit Januar sieht sich die 29-Jährige nun allerdings mit einem Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung konfrontiert. Sie soll 24.000 Euro zahlen. Gegen das Urteil legte Lohfink Berufung ein.

Sebastian C. sieht sich in der Opferrolle. "Die Nummer hat auch mein Leben zerstört. Natürlich hab ich mein Ansehen und meinen Job verloren. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann." Er bereue, was zwischen ihm und Gina-Lisa passiert ist. "Ich war zwar zu der Zeit Single, war ja auch alles einverständlich von mir und von ihr, trotzdem bereue ich es natürlich sehr."

Gina-Lisa Lohfinks Anwalt Burkhard Benecken hat eine klare Meinung zu C.s Aussagen. "Die Glaubwürdigkeit des Herren tendiert gen Null", sagte er der "Bild".

iwe Gala


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