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George Clooney Kollegen im Visier

George Clooney
© Reuters
In einem Interview mit "Esquire" rechnete Schauspieler George Clooney mit diversen berühmten Kollegen ab - darunter Russell Crowe und Leonardo DiCaprio

Ungewohnt offene Worte von Hollywoods Liebling George Clooney: Im Interview mit dem Magazin "Esquire" kommentierte er nun sein Verhältnis zu einigen Schauspiel-Kollegen - und das ist nicht immer rosig.

So erzählte Clooney, wie Russell Crowe nach einer öffentlichen verbalen Attacke gegen ihn versuchte, sich zu entschuldigen. Der Australier hatte den Frauenschwarm wegen seiner Werbeauftritte kritisiert: "Er schickte mir einen Gedichtband, nachdem er mich total beleidigt hatte. Er hatte es damals auf mich abgesehen. Und er hatte gar keinen Grund. Er sagte 'George Clooney, Harrison Ford und Robert De Niro haben sich verkauft'", erinnert sich Clooney schäumend im Interview. "Und dann ging es richtig los: 'Für wen zum Teufel hält sich der Kerl? Er ist ein Möchtegern-Frank-Sinatra.' Er hatte es richtig auf mich abgesehen. Aber dann hatte ich ein gutes Jahr. Ich hatte 'Syriana', 'Good Night, and Good Luck' und er musste mich bei den Golden Globes sehen, weil er für 'Cinderella Man' nominiert war. Er schickte mir dann eine CD mit seiner Musik und so eine Sache mit seinen Gedichten. Er meinte, er wäre 'falsch zitiert' worden. Mir war das total egal."

Aber nicht nur Russell Crowe bekam sein Fett weg, auch über Leonardo DiCaprio hatte Clooney etwas zu sagen. Dieser sollte sich seiner Meinung nach in Acht nehmen, mit was für Leuten er sich umgibt. Die beiden Hollywoodstars hatten zusammen Basketball gespielt und DiCaprios Freunde hatten im Vorfeld mit ihrem Können geprahlt. "Die Diskrepanz zwischen ihrem Spiel und der Art und Weise, wie sie über ihr Spiel sprachen, machte mir klar, wie wichtig es ist, dass man in seinem Leben jemanden hat, der einem sagt, was Sache ist. Ich glaube nicht, dass Leo so jemanden in seinem Leben hat", sorgt sich Clooney.

Dann holte er zu einer Attacke auf Twitter aus. Kein Prominenter sollte diese soziale Plattform nutzen - ohne sie würde man viel interessanter wirken. "Wenn man berühmt ist - ich kann mir nicht vorstellen, warum man als berühmte Person Twitter nutzen möchte. Warum, um Himmels Willen, will man da auf Twitter sein? Das Schlimmste ist doch, wenn man sich noch zugänglicher macht. Damit macht man sich doch für jeden erreichbar. Dann gibt es noch diese Sache bei Twitter: Da kommt man angetrunken nach Hause, schaut fern, ist von jemandem genervt und verkündet das öffentlich. Dann geht man schlafen und am nächsten Tag ist die Karriere vorbei. Oder man ist das A****loch", so George Clooney.

Für seinen guten Kumpel Brad Pitt hingegen fand der Schauspieler dann lobende Worte: "Brad ist seit einer langen Zeit der größte Fimstar der Welt. Er ist größer als ich, größer als DiCaprio. Und ich bewundere wirklich, wie er damit umgeht."

CoverMedia


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