George Clooney: Er fürchtet um das Leben seiner Familie

George Clooney verriet im Podcast "Awards Chatter", dass er sich um Leib und Leben von Amal und den Zwillingen Ella und Alexander sorgt. Der Grund: Der Kampf seiner Ehefrau gegen die Terrorgruppe IS

George Clooney, 58, hat den Ruf, ein Spaßvogel zu sein. In Interviews gibt er gern den Komiker, immer einen lockeren Spruch auf der Lippe. Im "Awards Chatter"-Podcast von Kolumnist Scott Feinberg, stimmt der Hollywoodstar nun allerdings nachdenkliche Töne an. Der Grund: George macht sich Sorgen um die Sicherheit von Ehefrau Amal Clooney, 41, und die der gemeinsamen Zwillinge Ella Clooney und Alexander Clooney, beide 1. Der Kampf seiner Gattin gegen die Terrormiliz IS bereitet dem 58-Jährigen regelmäßig schlaflose Nächte.

George Clooney: "Wir wollen nicht, dass unsere Kinder zur Zielscheibe werden"

"Meine Frau bringt den ersten Fall gegen ISIS vor Gericht", offenbart der Schauspieler. "Wir haben also viele Probleme. Echte, große Security-Probleme, die uns jeden Tag ordentlich beschäftigen." Amal, die als Anwältin tätig ist, engagiert sich seit Jahren für Opfer des sogenannten "Islamischen Staats". Sie vertritt unter anderem die Jesidin und Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad, 26. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag will die 41-Jährige erwirken, dass die Verbrechen an Jesidinnen im Irak als Völkermord angesehen und die Täter bestraft werden.

Dieser Fall ist gefährlich, so viel steht fest. Es ist also kein Wunder, dass George sich um seine Familie sorgt. "Wir wollen nicht, dass unsere Kinder zur Zielscheibe werden, also müssen wir wachsam sein. Aber wir wollen auch unser Leben weiterführen – wir verstecken uns nicht in der Ecke", erklärt er. Erst kürzlich sagte Amal im Interview mit der US-Journalistin Cynthia McFadden, 62: "Wir sind uns der Risiken, die diese Arbeit mit sich bringt, bewusst."

George Clooney + Amal Clooney besuchen die Premiere von "Catch-22" in Los Angeles

Kein normales Leben möglich?

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der "Catch-22"-Star den Kopf über die Sicherheit seiner Liebsten zerbricht. "Meine Frau begibt sich ständig an äußerst gefährliche Orte. Und ehrlich gesagt, stört mich das", offenbarte er dem Newsportal "ASPIREist" bereits 2016. 

Es scheint also, als sei aktuell nicht nur der Status als Hollywoodstar eine Belastung im Alltag, sondern auch der Umstand, dass die Clooneys ins Visier brutaler Terroristen geraten könnten. George dazu weiter im Podcast: "Meine Frau und ich würden sehr gern mit unseren Kids im Central Park spazieren gehen. Das ist schlicht nicht möglich. Wir haben es versucht. Aber sobald wir aus der Haustür treten, werden wir belagert. Es gibt ein Kopfgeld auf Fotos meiner Kinder."

Starke Vorbilder

Das sind die größten Powerfrauen

Könnte Emma Watson zaubern wie Hermine Granger, sähe die Welt sicherlich schon ein Stück besser - vor allem aber gerechter - aus. Erst am 5. März 2019 hat die Schauspielerin am "Gender Equality Council" in Frankreich teilgenommen und mit starken Frauen wie Nadia Murad an einem Tisch gesessen. Das Thema: die Rechte der Frauen stärken und für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern sorgen.
Bei den Golden Globes 2019 hält Glenn Close eine Rede, die ihr sowohl im Saal als auch vor den Fernsehern viel Applaus einbringt. "Wir Frauen sind Erzieher, wir haben unsere Kind und unsere Partner, wenn wir Glück haben. Aber wir müssen auch unsere persönliche Erfüllung finden. Wir müssen unsere Träume verwirklichen, wir müssen sagen 'Ich kann das' und ich denke, wir sollten das Recht haben, es dann auch zu tun“, sagt sie, als sie ihren Award entgegennimmt. Damit richtet sie sich mit einer äußerst starken Message an alle Frauen, die sich selbstverwirklichen wollen und sollen.
Schon lange bevor Amal den Hollywood-Größe George Clooney heiratet, ist sie der wahre Star der beiden. In 2000 schließt sie ihr Studium in Oxford ab, hängt einen Master in New York an und arbeitet von dort an als erfolgreiche Rechtsanwältin und Menschenrechtlerin. Bei der "Pennsylvania Conference for Women" Ende 2018 tritt sie als eine der Hauptsprecherinnen auf und fordert, dass jedem gleichermaßen zugehört wird - ganz unabhängig von seinem Geschlecht.
Sara Nuru gewann 2009 die vierte Staffel von "Germany's Next Topmodel", doch mittlerweile ist sie so viel mehr: Mit ihrem Unternehmen "nuruCoffee" verkauft sie fair gehandelten Kaffee aus Äthiopien und unterstütz so Hilfsprojekte und vor allem Frauen in ihrer Heimat, sie ist Botschafterin der deutschen NGO "Menschen für Menschen" und nutzt ihre Bekanntheit, um sich für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt stark zu machen. 

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Verwendete Quellen: Bild, Awards Chatter, People, ASPIREist

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