George Clooney: Ärger auf der Berlinale

Weil ihm eine Journalistin auf der Berlinale vorwarf, er würde sich politisch zu wenig engagieren, wurde George Clooney richtig wütend

Na das fängt ja gar nicht gut an: Nachdem George Clooney auf der Berlinale von Fans und Reportern umjubelt wurde, kippte die gute Stimmung bei dem Schauspieler ziemlich schnell. Eine Journalistin warf ihm nämlich mangelndes politisches Engagement vor und das wollte der 54-Jährige selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen.

Politik ist auch auf der Berlinale ein Thema

George setzt sich seit vielen Jahren für gute Zwecke ein und wurde schon mehrfach für sein soziales und humanitäres Engagement ausgezeichnet. Doch einer Berichterstatterin war das auf der Pressekonferenz zu seinem neuem Film "Hail, Caesar" offenbar nicht genug. Sie fragte den Schauspieler, warum er denn nicht einmal einen Film über die aktuelle Flüchtlingskrise drehe - immerhin würde er durch seinen Bekanntheitsgrad ein großes Publikum ansprechen.

Evelyn Burdecki

"Ich konnte nicht mal in die Nähe von ihm gehen, weil ich dann rot wurde"

Evelyn Brudecki
©Gala

Ein wütender Hollywood-Star

Auf diese Frage antwortete der Amerikaner noch recht gelassen, dass er als Filmemacher immer nur auf Ereignisse reagieren könne und es sehr lange dauern würde, bis es ein Thema dann tatsächlich auf die Kinoleinwand schaffe. Als die Reporterin dann aber auch noch wissen wollte, was George denn allgemein für Refugees tue, fühlte der sich angegriffen:

George Clooney: Der Hollywood-Star trifft die Kanzlerin

George Clooney

Der Hollywood-Star trifft die Kanzlerin

"Sehr viel. Wir müssen uns immer solche Fragen gefallen lassen, obwohl keiner eine Ahnung hat, wofür wir uns alles engagieren. Was tun Sie persönlich denn eigentlich für Flüchtlinge? Ich meine das Ernst, erzählen Sie!"

Er will Flüchtlinge treffen

Uuuups, da hat sich aber jemand auf den Schlips getreten gefühlt - und das zu Recht. Denn George, dessen Frau Amal sich als Juristin ebenfalls für Menschenrechte einsetzt, will seinen Aufenthalt in Deutschland nicht nur zu Werbezwecken nutzen: Am Freitag stand sogar ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in seinem Kalender.

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