George Clooney + Co.: Billige Stars

Für seinen Film "Monuments Men" hat George Clooney einige der begehrtesten Schauspieler Hollywoods versammelt - und ihnen weit weniger bezahlt als üblich

Einen Film mit relativ wenig Budget, aber großen Stars zu machen, das schaffen wohl nur George Clooney und sein Charme. In seinem aktuellen Film "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" sind neben ihm die Oscarpreisträger Cate Blanchett, Matt Damon, Bill Murray und Jean Dujardin zu sehen. Und sie traten zu den Dreharbeiten für einen Bruchteil ihres normalen Gehaltes an, wie Clooney in einem Interview mit der Zeitschrift "Variety" verriet.

"Wenn du allen die volle Bootsladung zahlst, wird das ein 150-Millionen-Dollar-Film", sagte der 52-Jährige. "Das kann man einfach nicht machen. Jeder arbeitete für viel weniger, wirklich verrückt viel weniger."

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Umgerechnet rund 52 Millionen Euro habe der Film, der unter anderem im Harz gedreht wurde, am Ende gekostet und das sei nur möglich gewesen, weil er den Stars nur ein Zehntel bis ein Fünfzehntel ihrer üblichen Gage zahlen musste. Im Interview gab er dann jedoch zu, dass wenn der Film ein Erfolg wird, die Schauspieler auch an den Einnahmen beteiligt werden.

Clooney, der sowohl am Drehbuch von "Monuments Men" mitgeschrieben als auch Regie geführt hat, ließ seinen Charme spielen, um seine Kollegen von dem Projekt zu überzeugen. So flog er extra nach Australien, um Cate Blanchett die Rolle der Kunsthistorikerin "Claire Simone" anzupreisen.

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Der Film basiert auf der wahren Geschichte einer Gruppe von Historikern und Kuratoren, die im Zweiten Weltkrieg versuchten, Kunstwerke vor der Zerstörung durch die Nazis zu retten.

"Monuments Men" lag dann wohl auch allen Schauspielern so am Herzen, dass sie nicht nur für wenig Geld zum Set kamen, sondern auch noch Arbeit verrichteten, die nicht im Vertrag stand.

Während einer Szene habe es im Harz angefangen zu schneien, erzählte George Clooney weiter. "Es hätte nicht schlimmer kommen können. Aber da sind John Goodman, Bill Murray und Matt Damon und sie nehmen die Kamerakisten und helfen der Crew sie den Berg herunter zu tragen." Goodman und Murray seien sogar zum Set gekommen, wenn sie gar keine Szenen drehen mussten. "Es war wirklich süß."

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