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Fyre Festival Nicht nur Bella Hadid und Kendall Jenner müssen vor Gericht

Bella Hadid und Kendall Jenner machten beide Promo für das "Fyre Festival"
Bella Hadid und Kendall Jenner machten beide Promo für das "Fyre Festival"
© Splashnews.com / Getty Images
Für Influencer und Models wie Bella Hadid auf Instagram oder Twitter Werbung zu machen, ist das tägliche Business. Doch wenn eine Veranstaltung, für die man wirbt, desaströs scheitert, geraten auch die berühmten "Promoter" in die Schusslinie – genau so ergeht es derzeit Hadid und anderen Models wie Kendall Jenner, Hailey Bieber und Emily Ratajkowski 

Bella Hadid,  22, Kendall Jenner, 23, Hailey Bieber, 22, und Emily Ratajkowski, 27, haben (unter anderem) eines gemeinsam: Sie machten allesamt Werbung für das "Fyre Festival", das letztendlich katastrophal in die Hose ging. Das war 2017. Doch nun holt sie dieser "Promojob" erneut ein und beschert ihnen eine Vorladung vor dem Gericht.

Bella Hadid, Kendall Jenner, Hailey Bieber und Emily Ratajkowski  – Sie alle müssen vor Gericht

Das deckt eine aktuelle Netflix-Dokumentation nun auf. "Fyre: The Greatest Party That Never Happened" gibt einen Blick hinter die Kulissen frei – auf eine Veranstaltung, die den Besuchern als "Luxus-Musikevent auf einer noblen Privatinsel" (O-Ton Netflix) verkauft wurde und in einer Katastrophe endete. Statt luxuriöser Unterkünfte und Haute Cuisine gab es Zelte, die nach einem Hurricane-Noteinsatz übrig geblieben sein sollen, und trockenes Brot mit Käse. 

"Fyre Festival"-Veranstalter McFarland sitzt im Gefängnis

Der Veranstalter, Billy McFarland, 27, wurde im vergangenen Jahr bereits zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Doch die neue Doku stellt nun auch Hadid, Bieber und Co. an den Pranger. Diese sollen große Summen kassiert haben, um das Event in den sozialen Netzwerken zu bewerben. Ihre Vertreter hätten nun gerichtliche Vorladungen für ihre Mandanten erhalten. Demnach sollen sie sich vor Gericht zu den Zahlungen äußern. Genaueres ist bisher nicht bekannt. Und während sich die Models vor Gericht einfinden müssen und Billy McFarland im Gefängnis weilt, ist einer komplett unbeschadet davongekommen: Mitveranstalter und Rapper Ja Rule, 42. Der bestreitet bis heute, eine Mitschuld am Scheitern des Festivals zu haben und plant stattdessen ein neues Festival. Bleibt zu hoffen, dass er aus den Fehlern (der anderen) gelernt hat.  Verwendete Quellen: Musikexpress, USA Today, BBC, The Guardian, The Wahsington Post, Netflix

jko Gala


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