Fußball-Weltmeisterschaft 2018: Fit für die WM?

Talk & Tor! Mit diesem Fachwissen für die Fußball-WM punkten Sie auf dem Sofa vorm TV genauso wie beim Public Viewing

Die deutsche Fußballnationalmannschaft trainiert für die Weltmeisterschaft in Russland 

Am 14. Juni startet mit dem Spiel von Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien im Moskauer Luzhniki-Stadion das Sommermärchen 2018: Anpfiff zur Fußballweltmeisterschaft! 

Die deutsche Nationalelf gilt als Favorit

Der GALA-Experte: Als Fifa-Schiedsrichter leitete Urs Meier, 59, in 27 Jahren international 883 Fußballspiele

81000 Zuschauer werden allein an diesem Tag vor Ort sein, dazu bis zum Finale am 15. Juli mehrere Milliarden Fans weltweit vor den Bildschirmen. Deutschland gilt unter den 32 Nationalteams als ein Top-Favorit, Jogis Jungs planen die Mission Titelverteidigung. Auf drei von ihnen hält Urs Meier übrigens besonders große Stücke. Als Schweizer ist er von Hause aus neutral – perfekt für einen Schiedsrichter. Und auch wenn er jetzt fürs ZDF die WM kommentiert, ist Objektivität gefragt. 

Heidi Klum

Ups! Diese Kleckerei wird wohl teuer

Heidi Klum
Auch einer Heidi Klum passiert ab und an mal ein Missgeschick.
©Gala

Schiedsrichter Urs Meier: Sympathiepunkte + Regelkunde

GALA bat den Fußball- Experten vorab, sein Herz ausnahmsweise mal auf der Zunge zu tragen. Ganz subjektiv soll er hier Sympathiepunkte vergeben, aber auch sagen, welcher Spieler ihm warum gar nicht gefällt. Also: Wer ist weltmeisterlich, und wer kriegt die gelbe Karte? Dazu gibt’s von Meier noch ein bisschen Regelkunde. Goldenes Wissen zum Angeben.

Der Gentlemen: Toni Kroos, 28 (Deutschland)

"In seiner Profilaufbahn hat Kroos noch keine rote Karte gesehen – dafür bekommt er von mir einen Pokal. Spieler wie er reißen mit ihrer Persönlichkeit und Stärke die anderen mit. Auf ihn ist Verlass, und er glänzt durch Fairness und nicht durch pubertierendes Gehabe. Auch in hektischen Momenten bewahrt er Ruhe."

Goldenes Wissen: "Ruhige Kicker sind vorbildlich. Aber: Absichtlich auf Zeit spielen, durch lange Pausen beim Wechseln oder Einwurf, ist verboten." 

Der Abseits-König: Mats Hummels, 29 (Deutschland)

"Viele Gegenspieler werden bei der deutschen Abwehr immer wieder ins Leere laufen: Mats Hummels ist sehr gut im Abseitsfallenstellen! Von mir bekommt er einen Pokal, weil er clever und fair spielt. Die Abseitsregel gibt es schon seit 1863. Hummels hat die moderne Umsetzung perfektioniert."

Goldenes Wissen: "Die Grundidee ist einfach: Ein Spieler der angreifenden Mannschaft ist dann im Abseits, wenn er bei der Ballabgabe näher am gegnerischen Tor steht als zwei Gegenspieler." 

Der Trikot-Stripper: Christiano Ronaldo, 33 (Portugal)

"Je älter er wird, desto öfter zieht er beim Torjubel sein Trikot aus. Man muss zwar festhalten, dass sein Bauch immer austrainierter wird. Dennoch: Für diese Oben-ohne Aktionen bekommt er von mir eine gelbe Karte."

Goldenes Wissen: "Die Oben-ohne-Frage ist seit 2004 geregelt. Das Trikot darf nur bis zum Kopf hochgezogen werden. Wer sein Gesicht damit verdeckt oder das Trikot über den Kopf streift, wird verwarnt." 

Christiano Ronaldo

The Body: Sergio Ramos, 32 (Spanien)

"Ramos arbeitet mit extrem viel Körpereinsatz. Für seine Rempel-Aktion kürzlich im Champions-League-Finale gegen Liverpools Torwart Karius würde ich ihm mindestens die gelbe Karte geben."

Goldenes Wissen: "Treten, Beinstellen, Anspringen, Rempeln, Schlagen, Stoßen und Spucken ist absolut verboten. Auch auf einen Teamkollegen darf man sich nicht aufstützen, das gibt indirekten Freistoß und dazu noch eine gelbe Karte." 

Sergio Ramos

Die Katze: Manuel Neuer, 32 (Deutschland)

"Neuer ist der kompletteste Torhüter der Welt. Deshalb bekommt er von mir den Pokal. Er hat Nerven wie ein Pokerspieler beim ,All In‘, der das Risiko trägt, alles zu verlieren, aber auch alles zu gewinnen." 

Goldenes Wissen: "Seit 1997 darf der Keeper vor einem Elfmeter rumzappeln, wie er will (muss dabei aber auf der Torlinie bleiben). Das hat schon einige Elfmeterschützen irritiert." 

Der Sprinter: Jürgen Damm, 25 (Mexiko)

"Damm ist der Schnellste, läuft mit dem Ball am Fuß sagenhafte 35 km/h. Zum Vergleich: Sprintlegende Usain Bolt schaffte ohne Ball rund 44 km/h. Damm hat einen deutschen Vater und eine mexikanische Mutter, hätte also auch für Deutschland spielen dürfen."

Goldenes Wissen: "Als Standardmaß für ein Fußballfeld werden 105 mal 68 Meter empfohlen. Die Spieler laufen im Schnitt zehn bis 13 Kilometer pro Spiel." 

Jürgen Damm

Der Newcomer: Breel Embolo, 21 (Schweiz)

"Dieser Stürmer ist ein Juwel und wird meiner Meinung nach die Schweiz ins Finale schießen. Dafür hat er schon jetzt den Pokal verdient." 

Goldenes Wissen: "Torjäger werden häufig gefoult. Ob ein ‚hohes Bein‘ oder ein zu ,niedriger Kopf‘ als gefährliches Spiel gelten sollte, ist oft schwer zu erkennen. Nur bei Gefährdung eines Spielers wird der Schiedsrichter pfeifen." 

Breel Embolo

Fußballer und ihre Kinder

Die süßesten Kicker-Kids

Seit der Saison 17/18 spielt Lukas Podolski bei dem japanischen Verein "Vissel Kōbe" und ist dafür mit seiner kompletten Familie umgezogen. Zusammen mit Töchterchen Maya und Sohnemann Louis erkundet er nun seinen neuen Wohnort. Besonders niedlich: Mit Louis ist Poldi stets im Partnerlook unterwegs.
Beim Familienausflug in Kyoto sind aber auch die kleine Maya und seine Frau Monika farblich auf ihre Jungs abgestimmt. In rosa Kleidern gehen sie auf Erkundungstour.
Seine Maya trägt Poldi auf Händen - oder aber auch auf Schultern, falls der Kleinen all die Action zu anstrengend wird. "Der wichtigste Tourist des Landes", schreibt der Fußballer zu diesem Foto und zeigt damit erneut, wie sehr ihm sein Töchterchen am Herzen liegt.
Im Hause Boateng ist am 21. August der große Tag gekommen: Soley und Lamia gehen erstmals zur Schule. Ihre Eltern, Jérôme und Sherin, sind da natürlich mächtig stolz! Aber auch die Zwillinge wirken über ihre gigantischen, pinken Schultüten sehr glücklich.

24

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche