Franziskus I.: Was die Stars vom neuen Papst erwarten

Nach fünf Wahlgängen in der Sixtinischen Kapelle entschieden sich die Kardinäle für einen Argentinier als neuen Papst. Jorge Mario Bergoglio tritt nun die Nachfolge von Benedikt XVI. an. Auch die Stars sind gespannt auf das neue Oberhaupt der katholischen Kirche

Der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist der neue Papst. Unter dem Namen Franziskus I. wird er am kommenden Dienstag (19.März) offiziell zum Oberhaupt der Katholischen Kirche geweiht. Die 115 Kardinäle, die in der Sixtinischen Kapelle das Konklave abhielten, entschieden sich am Mittwoch (14. März) im fünften Wahlgang für den 76-Jährigen und ließen weißen Rauch aufsteigen. Kurz nach 19 Uhr hieß es unter anderem über den Twitter-Account des Papstes @pontifex: "Habemus Papam Franciscum" - "Wir haben einen Papst, Franziskus". Noch am Abend trat der Jesuit dann auf den Balkon des Petersdoms und stellte sich den Gläubigen und der ganzen Welt vor. Er ist der erste Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri und Nachfolger des emeritierten Papstes Benedikt XVI., der vor zwei Wochen das Amt niederlegte.

Der erste Tweet vom offiziellen Twitteraccount des Papstes: "Wir haben den Papst, Franziskus".

Auch die Stars zeigten sich anlässlich seiner Wahl unter anderem über soziale Netzwerke meinungsfreudig. So twitterte US-Talker Jimmy Kimmel: "Eher Papst Fran...tastisch! Großartige Wahl." Sänger Boy George ist weniger begeistert vom neuem Pontifex: "Ja. Sieht aus, als bleibe mit dem neuen Papst alles beim Alten. Homophob und weit weg von fortschrittlich". Franziskus I. wird in Medienberichten als volksnah, aber konservativ dargestellt. Laut "spiegel.de" lehne er sowohl die Homo-Ehe als auch Verhütung kategorisch ab. Die gleichgeschlechtliche Ehe soll er als "Teufels-Manöver" bezeichnet haben.

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Maria Shriver steht dem neuen Papst positiver gegenüber. Sie twitterte: "Ich liebe es, dass dieser Mann für seine Einfachheit bekannt ist. Ein Zeichen dafür ist seine Namenswahl." Franziskus I. hat sich nach dem heiligen Franz von Assisi, der im Mittelalter als Anwalt der Armen galt, benannt. Bereits als Kardinal wurde Jorge Mario Bergoglio für seinen bescheidenen Lebensstil und Einsatz für die Armen gelobt.

Natürlich gratulierten auch Staatsoberhäupter dem neuen Papst. So sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel laut "bild.de" in Berlin: "Ich freue mich insbesondere mit den Christen in Lateinamerika, dass nun zum ersten Mal einer der ihren an die Spitze der Katholischen Kirche berufen worden ist". US-Präsident Barack Obama bezeichnete in einer offiziellen Mitteilung die Wahl eines lateinamerikanischen Papstes als historisch. "Als ein Streiter für die Armen und die Schwächsten unter uns trägt er die Botschaft von Liebe und Mitgefühl weiter, die die Welt seit mehr als 2000 Jahre inspiriert hat."

Der neue Papst löste allerdings auch viele weit weniger ernst gemeinte Reaktionen aus. So sagte sein Landsmann, der argentinische Fußballer Diega Maradona, der für ein irreguläres Tor durch die "Hand Gottes" bei der WM 1986 berühmt wurde, laut "dailymail.co.uk": "Das nächste Mal, wenn ich nach Italien komme, erwarte ich eine Audienz bei ihm." Eine Parallele zwischen den beiden Männern ist auch Moderator und Dschungelcamp-Gagschreiber Micky Beisenherz aufgefallen: "Ein Argentinier wird #Papst. Jetzt macht das mit der "#Hand Gottes" endlich Sinn", twitterte er. Und Schauspieler Seth Rogen kann die ganze Aufregung um die Papstwahl erst gar nicht verstehen: "Aus meinem Büro kommt auch weißer Rauch, aber dafür scheint sich niemand zu begeistern."

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