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Frances Bean Cobain + Lana Del Rey Twitter-Zoff um Kurt Cobain


Mit ihren Todessehnsüchten provoziert Lana Del Rey die Tochter von Kurt Cobain, Frances Bean Cobain. Die kann den dunkelromantischen Vorstellungen wenig abgewinnen

Mit ihrer Aussage "Ich wünschte, ich wäre schon tot" sorgt Lana Del Rey, 28, für Irritation - und leise Gruselschauer. Die "Summertime Sadness"-Sängerin bekundete im Interview mit dem britischen "Guardian" zudem ihre Sympathien für den berühmten "27 Club", der eine Reihe von Musikern bezeichnet, die alle im Alter von 27 Jahren gestorben sind, darunter Janis Joplin, Jimi Hendrix, Amy Winehouse und Kurt Cobain. Weiter sagte Lana Del Rey in dem Interview: "So fühle ich mich halt. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht sagen."

Auch Frances Bean Cobain sagt, was sie bei diesen todessehnsüchtigen Aussagen von Lana Del Rey fühlt. Via Twitter gab die 21-Jährige der Sängerin ein gepfeffertes Kontra: "An dem Tod junger Musiker ist nichts zu romantisieren. Ich habe meinen Vater nie kennengelernt, weil er jung gestorben ist - und das wegen Leuten wie dir als erstrebenswerte Heldentat angesehen wird, weil ihr denkt, dass es 'cool' ist. Nun, das ist es verdammt nochmal nicht."

Frances Bean Cobain war gerade einmal zwei Jahre alt, als sich ihr Vater Kurt Cobain 1994 mit einer Schrotflinte erschoss. Cobain wuchs bei ihrer Mutter, Courtney Love, und ihrer Großmutter, Wendy O'Connor, auf. Gegen Lana Del Reys Todessehnsucht stellt sie eine ganz und gar lebensbejahende Haltung: "Umarmt das Leben, weil ihr nur dieses eine bekommt." Sie wolle mit ihren Aussagen aber niemanden angreifen, betont Cobain: "Ich habe nichts gegen Lana, ich versuche nur die Dinge aus meiner persönlichen Perspektive darzustellen." Del Rey sei viel zu talentiert, um sich zu verschwenden, so Frances Bean Cobain.

Auch Lana Del Rey scheint über die von ihr gemachten Aussagen nicht besonders glücklich zu sein. Ebenfalls auf Twitter kritisierte sie, dass sie von dem Interviewer mit gezielten Fragen zu Aussagen gedrängt wurde und unterstellte ihm böse Absichten. Die Mitteilungen sind mittlerweile wieder gelöscht.

pko Gala


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