Franca Sozzani Froh über das Ende der Fashion Weeks

Franca Sozzani
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Modejournalistin Franca Sozzani gibt zu, wie wenig Freude es ihr bereitet, Modekollektionen zu beurteilen.

Franca Sozzani (62) zeigte sich froh darüber, dass die Saison der Modewochen vorbei ist und bezeichnete das Schreiben über Bekleidung als "langweilig".

Die Chefredakteurin der italienischen Vogue war in den vergangenen Monaten sehr beschäftigt mit der Berichterstattung von den Modewochen in New York, London, Mailand und Paris. Die Saison ging am gestrigen Tage mit der Präsentation der Designerin Elie Saab in Paris zu Ende und Sozzani konnte dieses Ende kaum erwarten.

"Ich bin es wirklich leid, über Modeschauen zu schreiben. Modewochen, lange Wartezeiten und dann die Kritiken. Ja, ich muss zugeben, dass es mich langweilt, über Bekleidung zu schreiben. Ich mag sie ansehen, sie tragen, aber sie zu beurteilen ist der weniger spaßige Teil der Angelegenheit", seufzte die Fachfrau in ihrem Blog.

Sie fügte hinzu, dass die Schauen in ihr einen Denkprozess angekurbelt hätten, in welche Richtung die Modewelt sich bewegen würde. Sie hofft demnach, dass die Tage der überkandidelten Outfits vorbei seien und sie glaubt, Eleganz sei die neue Avantgarde. "Ich habe extravagante Klamotten satt, sie sind der Inbegriff von Geschmacklosigkeit, ebenso schlecht verarbeitete Stoffe. Ich finde sie sind passé, wie Textilien, die eine zweitklassige Schauspielerin auf einer Kleinstadtbühne, der das Geld ausgegangen ist, sie tragen würde, wo Kostüme aus minderwertigen Materialien schlecht gemacht werden", erklärte sie überdrüssig.

Die Journalistin beschrieb 'Valentino' und 'Chanel' als die perfekten Beispiele für ihre neue Vision. Besonders die Kollektion von 'Valentino' wirkte sehr bodenständig und definiert, Perlen und Glitter fehlten komplett. Genauso wünscht sich Franca Sozzani die Mode der Zukunft.

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