Frédéric Prinz von Anhalt: Dieser Fußball-Prinz ist ein Witz!

Nach seinem Liftingunfall zeigt sich Frédéric Prinz von Anhalt superfit als "graziler" Ballzauberer und bietet US-Trainer Klinsmann seine "Künste" an

Fußballerische Eleganz hat einen neuen Namen: Frédéric Prinz von Anhalt. Der Gesichtsunfall seines verkorksten Faceliftings scheint repariert zu sein. Der Adotivprinz aus Kalifornien präsentierte jetzt seine Ballzauberkünste in einer Reihe von sportlichen Fotos auf Facebook , die der 71-Jährige in seiner gewohnt bescheidenen Art betitelte: "Heute bin ich der Star". Denn der Ehemann der mittlerweile 97-jährigen Zsa Zsa Gabor ist - wenn es um Fußball geht - eine Kampfmaschine. Ein junger, deutscher Spieler vom Regionalligisten Wormatia Worms holte ihn "am Hollywoodzeichen aus der Reserve", wie Frédéric Prinz von Anhalt schreibt.

Immerhin, so der Prinz weiter, habe er "in den Sechzigern auch einmal Fußball gespielt" - und wie es scheint, die Fertigkeiten von einst jahrzehntelang in seinem drahtigen Körper unsichtbar fürs Auge konserviert, nur um sie jetzt in ihrer ganzen Pracht vorzuführen. "Die kleinen Balltricks und die raketenharte Flanke sind bei mir immer noch sehr gut drin. Auch der jahrelange Cohibagenuss konnte bisher mein Sprinten nicht schwächen. Nach neunzig Minuten Spiel jubeln meine Lungen immer noch", schreibt der Fußballprinz.

Marco Schreyl + Co.

Top Ten - So blamieren sich die Stars im Netz

Schock am Valentistag! Am Tag der Liebenden postete Claudia Effenberg bei Facebook: "Aus". Wenig später erläuterte sie: "Ich habe mich von Stefan getrennt. Und bitte keine Nachfragen." Kurz darauf löschte Claudia Effenberg die Einträge wieder. Vielleicht war es doch keine so gute Idee, Facebook als Pressedienst für die Beziehungsangelegenheiten zu nutzen.
Zeitmaschine Twitter: Mitte Juni 2014 postete Mariah Carey diesen Schnappschuss zusammen mit weiteren Fotos ihrer Kinder. Dazu schrieb sie: "Schöne Moment mit #dembabies...so viel Glück!!" Peinlich nur, dass die Aufnahme von Carey aus dem Jahr 1997 stammt. Da flunkerte die 40-Jährige vor ihren 15 Millionen Followern ganz schön mit dem Alter. Dass sie glaubte, damit durchzukommen, ist ja der eigentliche Skandal.
Einen der folgenschwersten Ausrutscher auf Twitter erlaubte sich der US-Kongressabgeordnete und einstige Starpolitiker der US-Demokraten, Anthony Weiner. Der verheiratete Politiker verschickte 2011 freizügige Fotos an Frauen im Internet - darunter auch an eine 17-Jährige -, die teilweise auch für seine 56.000 Follower sichtbar waren. Weiner leugnete zunächst, dass die Fotos von ihm seien und machte Hacker für den Vorfall verantwortlich. Nach einer Woche gab er in einer Pressekonferenz unter Tränen zu, dass er selbst die Bilder verschickt habe und legte sein Mandat im US-Kongress nieder. 2013 versuchte Anthony Weiner als Bürgermeisterkandidat von New York ein Comeback in die Politik, scheiterte aber am Bekanntwerden einer weiteren Cybersex-Affäre mit einer Frau.
Seinen vorzeitigen Auszug nach nur vier Tagen aus dem "Dschungelcamp" begründete Schlagersänger Michael Wendler in einem Video auf einer inoffiziellen Fanseite, nunja, originell: "Es waren so dramatische Tage, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich hab persönlich entschieden zu gehen und das ist immer das Wichtigste, dass man immer das macht, was man selber für richtig hält." Nur wenig später widerspricht sich der 41-Jährige selbst. "Ich hab gesagt, 'Ich gehe dann, wenn ich mich am wohlsten fühle'." Ganz spontan oder vorher beschlossen - was denn nun?

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Imposant ist nicht nur, wie sich sich Frédéric Prinz von Anhalt im feschen Bayern-München-Trikot nach dem Ball reckt und streckt, sondern dabei auch noch mit seinem Handy telefonieren kann: Multitasking sah selten so anmutig aus. "Sollte Klinsmann einmal in Not geraten, darf er gerne bei mir anklingeln", gibt sich Frédéric Prinz von Anhalt großzügig. Vielleicht hatte der US-Trainer beim gestrigen Spiel der USA gegen Deutschland in seiner Not tatsächlich den Prinzen angerufen und bei dem Flitzer, der von Thomas Müller des Spielfelds verwiesen wurde, handelte es sich in Wirklichkeit um Klinsmanns Geheimwaffe: den Fußballprinzen.

Wenn der Prinz beim US-Team spielen würde, hätte das immerhin den Vorteil, dass Jogi Löw und seine Jungs von weiteren Avancen von Frédéric Prinz von Anhalt verschont bleiben würden. Der taugt mit seinen albern-eitlen Dribbelfotos vor den Hollywood Hills beileibe nicht zum Fußballweltmeister, sondern eher zum "Depp der Woche". Denn mal ehrlich: Wie seltsam ist dieser Typ?

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