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Frédéric Prinz von Anhalt Dieser Fußball-Prinz ist ein Witz!

Frédéric Prinz von Anhalt
© Frédéric Prinz von Anhalt
Nach seinem Liftingunfall zeigt sich Frédéric Prinz von Anhalt superfit als "graziler" Ballzauberer und bietet US-Trainer Klinsmann seine "Künste" an

Fußballerische Eleganz hat einen neuen Namen: Frédéric Prinz von Anhalt. Der Gesichtsunfall seines verkorksten Faceliftings scheint repariert zu sein. Der Adotivprinz aus Kalifornien präsentierte jetzt seine Ballzauberkünste in einer Reihe von sportlichen Fotos auf Facebook , die der 71-Jährige in seiner gewohnt bescheidenen Art betitelte: "Heute bin ich der Star". Denn der Ehemann der mittlerweile 97-jährigen Zsa Zsa Gabor ist - wenn es um Fußball geht - eine Kampfmaschine. Ein junger, deutscher Spieler vom Regionalligisten Wormatia Worms holte ihn "am Hollywoodzeichen aus der Reserve", wie Frédéric Prinz von Anhalt schreibt.

Frédéric Prinz von Anhalt
© Frédéric Prinz von Anhalt

Immerhin, so der Prinz weiter, habe er "in den Sechzigern auch einmal Fußball gespielt" - und wie es scheint, die Fertigkeiten von einst jahrzehntelang in seinem drahtigen Körper unsichtbar fürs Auge konserviert, nur um sie jetzt in ihrer ganzen Pracht vorzuführen. "Die kleinen Balltricks und die raketenharte Flanke sind bei mir immer noch sehr gut drin. Auch der jahrelange Cohibagenuss konnte bisher mein Sprinten nicht schwächen. Nach neunzig Minuten Spiel jubeln meine Lungen immer noch", schreibt der Fußballprinz.

Imposant ist nicht nur, wie sich sich Frédéric Prinz von Anhalt im feschen Bayern-München-Trikot nach dem Ball reckt und streckt, sondern dabei auch noch mit seinem Handy telefonieren kann: Multitasking sah selten so anmutig aus. "Sollte Klinsmann einmal in Not geraten, darf er gerne bei mir anklingeln", gibt sich Frédéric Prinz von Anhalt großzügig. Vielleicht hatte der US-Trainer beim gestrigen Spiel der USA gegen Deutschland in seiner Not tatsächlich den Prinzen angerufen und bei dem Flitzer, der von Thomas Müller des Spielfelds verwiesen wurde, handelte es sich in Wirklichkeit um Klinsmanns Geheimwaffe: den Fußballprinzen.

Wenn der Prinz beim US-Team spielen würde, hätte das immerhin den Vorteil, dass Jogi Löw und seine Jungs von weiteren Avancen von Frédéric Prinz von Anhalt verschont bleiben würden. Der taugt mit seinen albern-eitlen Dribbelfotos vor den Hollywood Hills beileibe nicht zum Fußballweltmeister, sondern eher zum "Depp der Woche". Denn mal ehrlich: Wie seltsam ist dieser Typ?

pko Gala


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