Florian David Fitz: Zweifel an Jesus-Rolle

Schauspieler Florian David Fitz wusste erst nicht so recht, wie er Jesus spielen sollte. 

Florian David Fitz (38) hatte zunächst einige Bedenken, in seinem neuen Film 'Jesus liebt mich' den christlichen Erlöser zu spielen.

Im Interview mit dem 'Neuen Volksblatt' erklärte der Schauspieler ('Vincent will Meer') nun, warum er zu Beginn des Projektes an seiner Rolle zweifelte: "Jesus ist ja keine neutrale Figur. Die Figur ist für viele Menschen sehr wichtig - entweder positiv oder negativ besetzt. Um die Geschichte erzählen zu können, mussten wir aus Jesus eine Filmfigur machen und sie zum Leben erwecken. Die Komödie entsteht bei uns dadurch, dass die Jesus-Figur als einzige ernst genommen wird und die ganze verrückte Welt auf sie prallt. Der Spaß an der Geschichte ist, dass wir die 2000 Jahre alte Idee einfach in die Gegenwart stellen und schauen, was passiert."

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Im Zuge der Vorbereitungen auf den Streifen setzte sich der Kinostar, der selbst momentan keiner Kirchengemeinschaft angehört, auch mit seinem eigenen Glauben auseinander. "Ich bin katholisch aufgewachsen, bin dann aber aus der Kirche ausgetreten. Ich bin einer von den vielen Zweiflern. Für die Rolle habe ich mich jetzt wieder ernsthafter mit der christlichen Botschaft auseinandergesetzt - ich kann Jesus ja nicht als Lachnummer spielen. Und da habe ich wieder viele Ansatzpunkte für mich gefunden. Das hat mich wieder etwas versöhnt mit den Ideen des Glaubens."

Bei der Komödie, in der Jessica Schwarz (35, 'Heiter bis Wolkig') die weibliche Hauptrolle spielt, auch Regie zu führen sei nur sehr zufällig entstanden. "Der Stoff ist auf mich gestoßen. Ich war gar nicht von Anfang an im Boot. Produzent Nico Hofmann hatte die Rechte an dem Roman von David Safier und ich wurde gefragt, ob ich Lust hätte, diese Figur zu spielen", erinnerte sich Fitz. "Da habe ich zuerst meine Bedenken gehabt. Dann wurde ich immer mehr in die Entwicklung des Drehbuchs involviert und schließlich gefragt, ob ich nicht auch Regie führen wolle."

Obwohl es ihm Spaß machte, bei dem Jesus-Film nicht nur zu schauspielern, sondern auch Regie zu führen, möchte der Darsteller nicht dauerhaft ins Regiefach wechseln. "Ich will mir das Regie führen für besondere Projekte aufheben, von denen ich sage: Das entspringt jetzt wirklich meinem Herzen", erklärte er abschließend.

Passend zu Weihnachten können die Zuschauer dann ab morgen entscheiden, ob Florian David Fitz die Jesus-Rolle geknackt hat, dann nämlich kommt 'Jesus liebt mich' ins Kino.

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