Florian David Fitz Zufriedenheit ist wichtiger als Glück

Florian David Fitz
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Schauspieler Florian David Fitz ist der Meinung, Glück werde "überschätzt".

Florian David Fitz (38) ist lieber zufrieden als glücklich.

"Glück wird überschätzt", betonte der Star ('Die Wölfe') im Gespräch mit der Frauenzeitschrift 'Brigitte' und ergänzte: "Zufriedenheit ist viel wichtiger."

Und obwohl er sich selbst eines Tages Kinder wünscht, findet der Schauspieler, dass auch der Liebe zuviel Bedeutung beigemessen wird. Er erklärte seine Sicht der Dinge: "Es gibt so viele sinnliche, erfüllende Erlebnisse, auf denen nicht 'Liebe' drauf steht. [Zum Beispiel] wenn man nach einer Bergwanderung in einen Wasserfall springt, dann hat das nichts mit dem Kopf zu tun. Das ist etwas für die Seele, für das Herz."

Der Künstler, der in München geboren wurde, ist seit Jahren erfolgreich in der Film- und Fernsehwelt zu sehen. Er spielte vier Jahre lang eine der Hauptrollen in der RTL-Serie 'Doctor's Diary', war neben Til Schweiger in 'Männerherzen' zu sehen und schrieb das Drehbuch für 'Vincent will Meer', wo er auch die männliche Hauptrolle übernahm. Ab dem 25. Oktober ist Florian David Fitz in 'Die Vermessung der Welt' als unglücklicher Mathematiker Carl Friedrich Gauß zu sehen. Gauß lebte im 19. Jahrhundert und fühlte sich von seinen Mitmenschen stets unverstanden - ein Gefühl, das Fitz durchaus kennt. Er erinnerte sich an seine Kindheit, in der er aufgrund einer Sehschwäche gehänselt wurde: "Bei den Pfadfindern habe ich viel auf die Mütze bekommen, aber ich habe damals den Ehrgeiz entwickelt, mich durchzubeißen. Irgendwann, mit etwa 13 Jahren, konnte ich mich wehren."

Privat engagiert sich Florian David Fitz für den 'InteressenVerband Tic & Tourette-Syndrom e.V.', der sich um Tic- und Tourette-Betroffene kümmert.

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