Ferdinand Schmidt-Modrow: Bewegende Trauerfeier in München

Trauer um Ferdinand Schmidt-Modrow: Der Schauspieler ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Am Nachmittag des 24. Januar 2020 nahmen Familie, Freunde und Weggefährten in einer emotionalen Trauerfeier Abschied.

 Ferdinand Schmidt-Modrow (†)

Ferdinand Schmidt-Modrow ist überraschend im Alter von nur 34 Jahren verstorben. Die Agentur des Schauspielers, der durch die Serien "Dahoam is dahoam" und "Sturm der Liebe" bekannt wurde, hatte sich kurz nach Bekanntwerden der dramatischen News zum Tod des beliebten Darstellers geäußert. 

Ferdinand Schmidt-Modrow ist tot

"Ferdinand Schmidt-Modrow, unser Ferdi, ist am 15. Januar völlig unerwartet verstorben. Eine nicht erkannte Vorerkrankung hat ihn jäh aus dem Leben gerissen. Wir sind völlig geschockt von dieser tragischen Nachricht. Und unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden", heißt es auf der Homepage der Agentur. Die "Abendzeitung" schreibt, der Schauspieler sei während eines Aufenthaltes in Bremerhaven gestorben.

Die Ursache seines plötzlichen Todes ist aufgeklärt

Wie die "Bild" berichtet, ist der Schauspieler an einem Riss in der Speiseöhre gestorben. Der 34-Jährige habe sich auf der Insel Wangerooge im Urlaub befunden, als er erkrankte. Ferdinand Schmidt-Modrow soll daraufhin mit einem Rettungshubschrauber ins "Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide" gebracht worden sein, wo er wenig später, am 15 Januar, verstarb.

Familie und Freunde nehmen Abschied von "Ferdi"

Am Freitagnachmittag (24. Januar) fand in der St. Maximilian Kirche in München nun eine Trauerfeier für den sympathischen TV-Darsteller statt. Der Pfarrer eröffnete die Trauerfeier mit den Worten: "Der Ferdl war ein besonderer Mensch, der jetzt nicht mehr da ist. Niemand hat darum um Erlaubnis gefragt. Der Tod schon gar nicht." Zu "Bild" sagt er im Anschluss. "Ich kannte den Ferdl persönlich. Als ich von seinem Tod erfahren habe, stand ich unter Schock-Starre. Ich kann es immer noch kaum glauben."

Der überraschende Tod des Schauspielers – für seine Freunde, Fans und Familie noch immer ein Schock. Ferdinands bester Freund Sascha spielte "Carry on" auf der Gitarre, erklärt gegenüber "Bild": "Dieses Lied haben der Ferdi und ich oft zusammen gesungen."  

Trauer um "Sturm der Liebe"-Schauspieler

Einem breiten Publikum wurde Schmidt-Modrow als Bertram "Berti" Liebig bei "Sturm der Liebe" bekannt. Als dieser spielte er 2016 in sieben Folgen den Cousin von Sebastian Wegener (gespielt von Kai Albrecht) und Julia Stahl (gespielt von Jennifer Newrkla). In "Dahoam is dahoam" spielte er seit 2018 Pfarrer Simon Brandl. 

Auch die Kollegen der TV-Serie können noch immer nicht begreifen, dass Ferdinand nicht mehr am Leben ist. "Der Ferdi war mein Seelenfreund. Unfassbar, dass er nicht mehr da ist", sagt Mira Mazumda zu "Bild". "Wir waren nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Ich hoffe, dass er weiß, wie viel er uns allen bedeutet hat. Er hat uns so viel gegeben. Ferdi wird in uns weiterleben", ist sich Kollege Tommy Schwimmer sicher.

Abschiede 2020

Um diese Stars trauern wir

Lynn Cohen
Kirk Douglas
31. Januar 2020:  Mary Higgins Clark (92 Jahre)  Die US-Bestsellerautorin ist mit 92 Jahren friedlich im Kreise ihrer Familie verstorben. Die "Königin der Spannung" schrieb bis an ihr Lebensende jährlich einen Roman. 1975 erschien ihr erster Krimi "Schlaf wohl, mein süßes Kind", seitdem hat sie allein in den USA mehr als 100 Millionen Bücher verkauft.

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Fans kondolieren auf Instagram

Auf Instagram hatte sich Ferdinand Schmidt-Modrow zuletzt am 31. Dezember mit besten Grüßen für das neue Jahr gemeldet. Nun wird der Post zum digitalen Trauerbuch. Bereits am gestrigen Donnerstag (16. Januar) ist ein entsprechender Eintrag zu finden. "Ruhe in Frieden", heißt es in dem Kommentar. Auf Facebook trägt der letzte Post das Datum 9. Januar - und verrät, dass der Ex-"Sturm der Liebe"-Schauspieler an eine Organisation im Kampf gegen die australischen Buschfeuer gespendet hat.

Verwendete Quelle: Abendzeitung, eigene Recherche

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