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Ferdinand Hofer "Tatort" als Studentenjob

Ferdinand Hofer als "Kalli"
Ferdinand Hofer als "Kalli"
© https://twitter.com/Tatort/status/463030180844666880/photo/1
Mit seinen 21 zählt Ferdinand Hofer weniger Lebensjahre als seine "Tatort"-Kollegen Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl Dienstjahre als Krimikommissare. Beeindrucken lässt sich der Student davon aber nicht

Das ist der Neue im Münchner "Tatort": Ferdinand Hofer spielte sich am Sonntagabend (4. Mai) als Assistent "Kalli Hammermann" in die Herzen vieler Krimifans - immerhin 9,3 Millionen Zuschauer sahen das "Tatort"-Debüt des 21-Jährigen.

"Kalli Hammermann" platzt etwas übereifrig direkt von der Polizeischule in das eingespielte Team von "Komissar Batic" (Miroslav Nemec) und seinem Kollegen "Leitmayr" (Udo Wachtveitl). Er kommt vom Land - genau wie Hofer, der aus der Gegend Schliersee, Tegernsee, stammt. Nicht das einzige Detail, das er mit seiner "Tatort"-Figur teilt. Wie "Hammermann" ist der 21-Jährige sehr unbedarft im Umgang mit seinen älteren Kollegen. Regisseur Max Färberböck lobte ihn deshalb im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung": "Die Fülle an Jugend, die er mitbringt, und dieses schlierseehafte Bayerntum, das ist ein echter Gewinn."

Ein noch größerer Gewinn dürfte für den jungen Schauspieler überhaupt seine Besetzung im "Tatort" sein. Denn eigentlich ist Ferdinand Hofer BWL-Student an der Technischen Universität in München. "Ich habe bislang noch nicht herausgefunden, wo jetzt der Schwerpunkt liegt. Natürlich ist es toll, dass ich den 'Tatort' nebenher machen kann. Auf der anderen Seite kann man es auch so sehen, dass es cool ist, dass ich nebenbei noch studieren kann. Zum Glück hat es bisher immer ganz gut zusammengepasst mit den Dreh- und Lernphasen. Denn in der Uni-Prüfungszeit hätte ich keinen Kopf für etwas anderes", sagte er in einem Interview mit "Focus Online".

Schon in seiner Jugend fand er Gefallen an der Schauspielerei, stand im Theater auf der Bühne und auch vor der Kamera, zum Beispiel für den Kinofilm "Schwere Jungs" (2006). Doch Ferdinand Hofer hat bewusst keine Schauspielausbildung begonnen, sondern sich vor vier Semestern für die Betriebswirtschaftslehre - und damit ein zweites Standbein - entschieden.

In Zukunft wird sich zeigen, mit welchem Nebenjob der Neue mit der James-Dean-Tolle seinen Weg weitergeht. Seine zweite "Tatort"-Folge hat er bereits abgedreht. Darüber hinaus mache er erst mal drauf los und schaue, was passiert, sagte Ferdinand Hofer im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

kre Gala

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