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Felicitas Woll Sie schlug ein "eindeutiges Angebot" aus – und verlor ihre Rolle

Felicitas Woll
© Getty Images
Diese Situation wird Felicitas Woll wohl nie wieder vergessen: Sie wurde einmal gefeuert, weil sie sich weigerte, auf eine unmoralische Forderung einzugehen.

Am kommenden Dienstag und Mittwoch (9. und 10. Februar) ist Felicitas Woll, 41, in dem spannenden Zweiteiler "Du sollst nicht lügen" auf Sat.1 zu sehen. In dem Film spielt die Ex-"Berlin, Berlin"-Darstellerin Laura, die nach einer Nacht mit Hendrik (Barry Atsma, 48) mit Erinnerungslücken aufwacht und glaubt, vergewaltigt worden zu sein. Ihr Date bestreitet jedoch die Vorwürfe. 

Felicitas Woll: "Ich (...) bekam plötzlich ein ziemlich eindeutiges Angebot"

Wenn die Schauspielerin und Mutter zweier Kinder über den Film spricht, merkt man, wie sehr sie das Thema bewegt. "Es erschreckt mich, wie viele Frauen exakt diese Situation erleben und ihnen hinterher nicht geglaubt wird. Stattdessen wirft man ihnen vor, dass sie ja selbst schuld seien", sagte sie aufgebracht im Gespräch mit "Bild am Sonntag". 

Überall, wo Macht im Spiel sei, bestehe eine potenzielle Gefahr, diese zu missbrauchen. Auch für sexuelle Zwecke, fügte sie hinzu und ergänzte, dass es das auch in ihrer Branche geben würde. Leider hat sie in diesem Zusammenhang ihre eigenen Erfahrungen machen müssen. "Ja, jedoch nicht so extrem. Ich war für eine Rolle vorgesehen und bekam plötzlich ein ziemlich eindeutiges Angebot. Als ich dies ausschlug, war kurz danach die Rolle weg", erzählte sie der Zeitung. 

Schauspielerin lehnte ab und wehrte sich

Sie gab zu Bedenken, dass man sehr stark sein müsse, um sich in solch einer Lage zu wehren. Für sie sei jedoch immer klar gewesen, dass sie keine Lust darauf habe, sich bedrängen oder an die Wand stellen zu lassen, "nur um zu bekommen, was ich in diesem Moment vielleicht möchte." "Das erfordert aber Mut und Selbstwertgefühl", so die 41-Jährige.

Verwendete Quellen: bild.de

swi Gala


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