Familie Jolie-Pitt Erziehungstipps von den Stars


Von wegen ohne Nanny geht es nicht. Bei Erziehungsfragen haben die Stars die Zügel in der Hand. Und das mit ganz klaren Vorstellungen

Sie verfügen über ein Heer an Helfern für die Betreuung ihrer Kinder. Wenn es aber um die Erziehung geht, lassen Stars wie Angelina Jolie und Brad Pitt niemanden heran. Und auch andere Promieltern haben ganz genaue Vorstellungen und Methoden.

Brad Pitt und Angelina Jolie

Als vielfacher Familienvater weiß Brad Pitt wohl nur zu gut um all die Gefahren, die um seine Kinder herum lauern. Besonders kritisch sieht er wohl das Internet. Surfen dürfen die Kleinen zwar, allerdings nur mit einem speziellen Filter. "Ganz einfach, sie können Mami und Papi nicht auf Google finden. Es ist geblockt", verriet Brad dem US-Internetdienst "Showbizzpy.com". Darüber hinaus sperrte der fürsorgliche Papa auch Seiten, die nicht jugendfrei sind. So viele Vorsichtsmaßnahmen, dabei gilt Angelina Jolie noch als der strengere Elternteil, der hart durchgreifen kann. Mit dem Resultat scheinen Brad und Angelina allerdings ganz zufrieden zu sein: "Weiß Gott, wie wir das gemacht haben - aber es sind gute Kinder", sagte die Oscar-Preisträgerin gegenüber dem Magazin "People".

Jessica Alba

Für Tochter Honor gibt es von Jessica Alba klare Grenzen. Wenn die Dreijährige zu ungezogen ist, greift die Schauspielerin schon auch einmal zu härteren Methoden. Dann gäbe es für Honor eine "Auszeit", erzählte Alba im amerikanischen Fernsehen. "Ich sage dann zum Beispiel: 'Du hast jetzt eine Auszeit im Badezimmer." Schlimm sei es besonders für Honor, wenn sie dann auch noch das Licht ausmache. Eine Mutter, die durchgreift: Selbst ist Jessica Alba sehr streng erzogen worden, erzählt sie im gleichen Interview. "Als ich ein Kind war, bekam ich heiße Sauce in den Mund, wenn ich zu frech war. Das tun wir heute natürlich nicht."

David und Victoria Beckham

Bei den Beckhams setzt man auf die altbewährte Methode: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Kein Wunder bei drei Jungs, die am liebsten den ganzen Tag im Meer toben würden. Um die Rasselbande in Zaum zu halten, bedienen sich David und Victoria Beckham allerdings neuster Technologien. Denn um die drei Rabauken und bald auch wohl die kleine Harper Seven im Auge zu behalten, haben sie zuhause eine Webkamera angebracht. So kann David selbst von unterwegs die Hausaufgaben seiner Jungs kontrollieren. Das ist multimediale Erziehung. Dass David und sie strenge Eltern sind, stellte Victoria schon häufiger klar. Dem Onlinedienst "Contactmusic.com" sagte sie vor drei Jahren: "Wir sagen beide nein zu den Kids und sie bekommen nicht alles, was sie wollen. Es ist schön, ihnen eine Freude zu machen, aber gleichzeitig wollen wir nicht mit verwöhnten kleinen Fieslingen enden. [...]Ich will, dass sie wissen, dass man hart für Dinge arbeiten muss und wenn sie nicht bitte und danke sagen, dann bekommen sie gar nichts."

Heidi Klum

Trotz vollem Terminkalender nimmt sich Heidi Klum möglichst viel Zeit für ihre Kinder. Eines ihrer wichtigsten Themen: die Ernährung. Sie will, dass bei ihr Essen wertgeschätzt wird und dass ihre Kinder zu umweltbewussten Menschen werden: "Meiner Meinung nach kann man schon zu Hause damit beginnen, dass man nicht so viel Müll produziert und nicht so viele Dinge oder Essen kauft und seinen Kindern beibringt, dass sie nichts wegwerfen sollen", sagte sie gegenüber "tikonline". Und weiter: "Man sollte ihnen auch nicht zu viel auf den Teller laden, wenn man weiß, dass sie es nicht alles essen werden. Um eine Veränderung zu bewirken, muss man klein anfangen." Kürzlich erklärte die vierfache Mutter noch, warum sie es besonders schätze, mit den Kindern in einer Stadt wie New York zu leben. Auch das sei eine Erziehungsmaßnahme, denn dort falle es ihr leichter, den Kindern keine heile Welt vorzuspielen: "Ich sage ihnen also ganz klar, dass nicht jeder so leben kann wie wir. Nicht jeder hat einen Garten. Und nicht jeder hat ein Dienstmädchen."

aco

gala.de

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