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Exklusiv-Interview mit Susanne Schöne Die Frau, die der "Bachelorette" einen Korb gab

Susanne Schöne auf Bali.
Susanne Schöne auf Bali.
© Susanne Schöne
Exklusiv mit Gala.de sprach Susanne Schöne über ihren Absprung als "Die Bachelorette", warum sie von den Kandidaten geschockt war und was sie über ihre Nachfolgerin Anna Christiana Hofbauer denkt

Susanne Schöne genießt in diesen Tagen den Urlaub mit ihrem neuen Freund, dem Künstler Markos Aristides Kern, auf Bali. Eigentlich sollte die Moderatorin als "Die Bachelorette" in diesem Sommer die roten Rosen in der RTL-Show verteilen, doch kurz vor der Vertragsunterzeichnung fand sie mit ihrem Freund die große Liebe – und lehnte ab. Susanne Schöne sprach kurz vor dem Star von "Die Bachelorette" exklusiv mit Gala.de.

Frau Schöne, Sie wurden unter 3.000 Bewerberinnen für "Die Bachelorette" ausgewählt – und sind der Liebe wegen abgesprungen. Bereuen Sie es, nicht dabei zu sein?

Überhaupt nicht! Ich sehe dem entspannt entgegen.

Auf Bali wohnt Susanne Schöne in einem vierstöckigen Hotel, das komplett aus Bambus gebaut wurde.
Auf Bali wohnt Susanne Schöne in einem vierstöckigen Hotel, das komplett aus Bambus gebaut wurde.
© facebook.com/susanne.schoene

Hand aufs Herz, auf wieviel Geld haben Sie für die Liebe verzichtet?

Für die sechs Wochen Drehzeit, hätte ich eine sehr gute Ausgleichsvergütung bekommen. Die genaue Zahl hätte aber erst im Vertrag gestanden, den ich ja nicht unterschrieben habe. Interessanter sind aber ohnehin die Verdienstmöglichkeiten gewesen, die nach der Zeit als "Bachelorette" gekommen wären. So wie bei den bisherigen "Bachelor"-Kandidaten. Wenn die Jungs eine Stunde Rosen in einer Disko verteilen, bekommen sie dafür das Doppelte eines durchschnittlichen Monatsverdiensts. Aber Geld ist nicht alles. Bei dem Format besteht die Gefahr eines Imageschadens. Das sieht man an Paul Janke. Er hat sicher das Beste daraus gemacht, wird es aber schwer haben wieder einen seriösen Beruf auszuüben. Als DJ auf Mallorca kann man ja nicht ewig arbeiten. Langfristig lohnt es sich nicht.

Stimmt es, dass die 20 Männer nach Ihren Wünschen gecastet wurden?

Ja. Der Castingprozess dauerte etwa ein halbes Jahr, von Oktober bis März. Als sich herauskristallisierte, dass die Wahl vielleicht auf mich fällt, wurden intensive Gespräche geführt, welchen Typ ich mir vom Aussehen und Alter her vorstellen könnte.

Sind Sie mit der Auswahl der "Bachelorette"-Kandidaten zufrieden?

Die Fotos sind eine Katastrophe. Ich war beim ersten Sehen geschockt. Ich weiß nicht, wer den Männern erzählt hat, dass es gut aussieht, wenn man sich mit Öl einreibt und am Pool räkelt. Ich stehe dann doch mehr auf echte Männer.

Haben Sie einen Favoriten?

Es scheinen zwei bis drei Nette darunter zu sein, aber auch einige Vollpfosten. Der Amerikaner Pascal und Christian scheinen auf den ersten Blick ein gutes Gesamtpaket zu sein, aber nur anhand eines Fotos ist das auch schwer zu beurteilen.

Kennen Sie die neue "Bachelorette" Anna Christiana Hofbauer?

Nein, ich habe nur die Fotos gesehen. Sie scheint ein nettes, normales Mädchen zu sein. Wichtig ist vor allem, dass sie lustig ist, denn unterm Strich ist die "Bachelorette" ein Unterhaltungsformat. Ich bin genauso gespannt, wie alle anderen. Ich mache mir nur ein bisschen Sorgen, ob sie nach der Sendung noch seriöse Rollen als Musicaldarstellerin bekommt.

"Ich stehe dann doch mehr auf echte Männer", sagt Susanne Schöne über die Kandidaten bei "Die Bachelorette".
"Ich stehe dann doch mehr auf echte Männer", sagt Susanne Schöne über die Kandidaten bei "Die Bachelorette".
© facebook.com/susanne.schoene

Welche Zukunftspläne haben Sie nach der Absage als "Bachelorette"?

Ich kommuniziere unglaublich gerne mit Menschen aus verschiedensten Bereichen. Langfristig ist ein eigenes TV-Format das ganz große Ziel. Natürlich wäre aber auch die Moderation einer spannenden Wissens-, Reise- oder Boulevardsendung etwas an dem ich sehr viel Spaß hätte. Ich arbeite seit fünf Jahren als Moderatorin und bin gut gebucht. Man braucht die "Bachelorette" nicht, um glücklich zu sein. Langfristig war die Absage der bessere Weg. Das Format hätte mir in meinem seriösen Beruf geschadet. Auch Freunde haben zu mir gesagt: Sei froh, dass du das nicht gemacht hast.

Können Sie uns etwas über ihren neuen Freund Markos Aristides Kern erzählen?

Für mich ist es besonders toll, dass Markos auch aus der Medienwelt stammt. Dadurch hat er viel Verständnis für meinen Beruf. Unter anderem dafür, dass ich viel unterwegs bin. Das geht ihm ja nicht anders. Als Künstler und Designer ist er weltweit unterwegs. Umso mehr freuen wir uns dann, wenn wir jetzt gemeinsame Zeit miteinander verbringen können.

Wie haben sie sich kennengelernt?

Wir haben uns auf einer Party vor vier Jahren getroffen und Nummern ausgetauscht. Später trafen wir uns zufällig in Dresden wieder. So richtig ernst wurde es aber erst drei, vier Tage vor der Vertragsunterzeichnung. Wir sind sehr glücklich und genießen die gemeinsame Zeit.

pko / Gala

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