Ex-Radprofi Remig Stumpf (†) und Ehefrau tot aufgefunden: Die Obduktion ist abgeschlossen - Polizei äußert sich

Remig Stumpf und seine Ehefrau Mirjam sind tot. Die Rettungskräfte entdeckten die beiden leblos in einem Haus in Unterfranken. Nun ist die Obduktion abgeschlossen und die Polizei äußert sich zum Motiv

Remig Stumpf (†)

Er war deutscher Meister im Einzelzeitfahren, startete 1998 für Deutschland bei Olympia in Seoul und konnte mehrere hochkarätige Rad-Rennen für sich entscheiden, jetzt ist Remig Stumpf, †53, tot, ebenso wie seine Ehefrau Mirjam. Die beiden wurden leblos in einem Wohnhaus in Schweinfurt aufgefunden. 

+++ Update 16. Mai +++ Remig Stumpf und Ehefrau: Obduktion abgeschlossen

Die Obduktion der Leichen sei nun abgeschlossen und es wäre davon auszugehen, dass Remig Stumpf seine Ehefrau durch "massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper" umbrachte, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am 16. Mai mit. 

Sila Sahin

Sohn Noah macht die ersten Gehversuche

Sila Sahin
Sila Sahin ist im Juni 2019 zum zweiten Mal Mutter geworden.
©Gala

Remig Stumpf ist tot 

Wie die Polizei Unterfranken in einem Twitter-Post offiziell verlauten lässt, sei es am Dienstagmorgen (14. Mai) zu einem Einsatz in Schweinfurt gekommen, bei dem in einem Wohnhaus die Leichen eines getrennt lebenden Ehepaares aufgefunden worden sind. Zu dem Zeitpunkt waren die Umstände noch unklar, mittlerweile weiß man: Bei den beiden toten Personen handelt es sich um den früheren deutschen Radprofi Remig Stumpf und dessen Frau. Das berichten mehrere deutsche Medien, unter anderem die "Welt". Da heißt es, um 6.50 Uhr sei bei der Polizei ein Zeugenanruf eingegangen, nach dem Stumpf seine Ehefrau getötet haben soll. Die Einsatzkräfte konnten in dem Haus die Leiche des 53-jährigen im Erdgeschoss finden, seine 41 Jahre alte Frau, die getrennt von ihm lebte, fand sich leblos im Keller. Jener stand zudem offenbar in Brand.

Polizei geht nach aktuellem Stand von Tötungsdelikt aus

Es sieht alles danach aus, als habe sich im Haus von Stumpf eine Familientragödie ereignet. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Ex-Profi-Sportler zunächst seine Frau und dann sich selbst umbrachte. Die Polizei in Schweinfurt ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes, so steht es in der Pressemitteilung, die die Staatsanwaltschaft und die Polizei zu dem Fall herausgegeben haben. Am 15. Mai würde der Brandort noch einmal untersucht werden, die Leichen befinden sich aktuell in der Obduktion.

"Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss von einem Tötungsdelikt und einer mutmaßlichen Beziehungstat ausgegangen werden. Aktuell liegen keinerlei Hinweise dafür vor, dass eine dritte Person an dem Tatgeschehen beteiligt war"

bestätigte die Pressestelle der Polizei Unterfranken auf Anfrage der "Welt".
Remig Stumpf und seine Ehefrau Mirjam haben drei gemeinsame Kinder, eines hatte der ehemalige Rad-Sportler zudem aus erster Ehe.

Die Abschiede 2019

Um diese Stars trauern wir

Jan Fedder
26. Dezember 2019: Sue Lyon (73 Jahre)  Durch ihre Rolle als verruchtes Mädchen Lolita Haze in Stanley Kubricks Meisterwerk "Lolita" wurde sie weltbekannt, jetzt ist Sue Haze im Alter von 73 Jahren gestorben. Am Zweiten Weihnachtstag (26. Dezember) tat sie in Los Angeles ihren letzten Atemzug, so berichtet "New York Times". Über die Todesursache ist bisher nichts bekannt.
25. Dezember 2019: Ari Behn (47 Jahre)  An Weihnachten ereilt die Norweger die traurige Nachricht: Ari Behn, der Ex-Mann von Märtha Louise, hat sich mit nur 47 Jahren das Leben genommen. Der Künstler und Autor war 15 Jahre mit der norwegischen Prinzessin verheiratet, zusammen haben sie drei Töchter.
22. Dezember 2019: Emanuel Ungaro (86 Jahre)  Der französische Modedesigner Emanuel Ungaro ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Früh von seiner Leidenschaft für Mode erfasst, gründete er 1965 in Paris seine weltbekannte Modemarke. Er galt als Couturier der alten Schule:  "Man trägt kein Kleid, man muss darin leben", sagte Ungaro.

128

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche