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Ex-"No Angel" Sandy Mölling Sie sorgt sich um ihren Sohn

Sandy Mölling
© Getty Images
Sandy Mölling hat Angst. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd lässt sie nun auch um die Sicherheit ihres ältesten Sohnes bangen.

Sandy Mölling, 39, fürchtet um die Zukunft ihres Sohnes Jayden, elf. Die Ex-"No Angels"-Sängerin lebt mit ihrer Familie in den USA. Die aktuellen Unruhen nach dem Tod von George Floyd (†46) und das damit offenkundige Rassismus-Problem in ihrer Wahlheimat lassen sie um ihr Kind zittern, denn der Elfjährige hat eine dunkle Hautfarbe.

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This is my son Jayden. The sweetest boy you can imagine. I don’t know how to say what I feel. We moved to America when I was pregnant with his brother. And since I didn’t grow up in America, I did not know about the situation between black and white. Yes, I know about the history and how horrible black people were treated. But I never knew the country was STILL this divided. In the last years I have seen racist acts over and over. White racists who are privileged because of their color of skin. How crazy is this? Yes, I see the beauty in diversity and the heritage and cultures and am curious to meeting people all over the world and hearing their stories. It’s the most beautiful thing! We can learn so much from each other! By simply being interested and open minded! Your inner being is what defines you, your soul, your heart, not the color of your skin. Even though people of color are being defined by white people all the time. I will never understand why. Why are we making life so difficult? Why do people feel they have the right to treat people of color different? We have to stand up for our brothers and sisters! Yes, we are all brothers and sisters, like it or not! That’s how we have to move forward! As a unit, not allowing injustice towards any race. And we MUST stand up for our black brothers and sisters!!! This has been going on for way too long! It should have never happened in the first place!!!! It’s all wrong! PERIOD. And we have to stand up and speak up against injustice and racism and FOR equality! Life would be so much better, if we allowed ourselves to be open and loving and caring towards the people around us. This violence has to stop. I am in tears thinking about my son growing up, worrying about his safety when he’s ready to stand on his own two feet. Because his skin is different than mine and in America, it is still a serious issue. And the problem is not him or his color, he’s perfect in every way. It is the thinking of racist white people. It is sick and needs to be treated like that! #letsnotbequite #letsstandupforeachother #weareallone #blacklivesmatter #nomoreviolence #onehumanrace #georgefloyd #doyourpart

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Sandy Mölling: "Ich habe Tränen in den Augen"

In einem Instagram-Post teilt sie ihre Ängste und schreibt auf Englisch unter ein Foto des Jungen: "Ich habe Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, dass mein Sohn erwachsen wird, und mache mir Sorgen um seine Sicherheit, wenn er bereit ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Da seine Haut anders ist als meine und in Amerika ist das immer noch ein ernstes Problem."

Der emotionale Stress steht ihr ins Gesicht geschrieben, als sie im Gespräch mit RTL beschreibt, was sie derzeit offenbar intensiver als je zuvor bewegt. "Traurig wird's dann, wenn man seinem Sohn erklären muss: Du musst, wenn du groß bist, darauf achten, wie du dich bewegst und benimmst, wenn du irgendwann im Auto angehalten wirst ... schlimm."Jayden weiß offenbar ganz genau, was aktuell in Amerika vor sich geht. Das Video von George Floyds Martyrium soll er gesehen haben. Passanten hatten gefilmt, wie der 46-Jährige von einem Polizisten gewaltsam zu Boden gedrückt wird. Kurze Zeit später stirbt Floyd. Nur einer von vielen Fällen in der jüngsten Geschichte der USA, bei denen schwarze Bürger hilflose Opfer von Polizeigewalt wurden.

"Jayden fühlt sich beschützt"

Sandy scheint mit ihren Kindern offen über die brisante Lage zu sprechen. Eine Schutzmaßnahme, die notwendig scheint, obwohl Jayden selbst zum Glück noch keine Erfahrung mit rassistischen Anfeindungen gemacht haben soll. "Er fühlt sich beschützt und gut behütet und hat keine Angst", erklärt die Sängerin und fährt fort: "Ich habe ihm versprochen, dass ich ihn beschütze, so gut es geht."

Im schlimmsten Fall: Rückkehr nach Deutschland

Auch wenn das bedeutet, dem Leben noch einmal eine andere Richtung zu geben: "Wenn das hier nicht besser wird, und ich mir wirklich Sorgen um das Wohl meines Kindes machen muss, dann werde ich nach Deutschland zurückgehen." 

Verwendete Quellen:RTL, Instagram

ama Gala

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