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Ex-"No Angel" Sandy Mölling Sie sorgt sich um ihren Sohn

Sandy Mölling
© Getty Images
Sandy Mölling hat Angst. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd lässt sie nun auch um die Sicherheit ihres ältesten Sohnes bangen.

Sandy Mölling, 39, fürchtet um die Zukunft ihres Sohnes Jayden, elf. Die Ex-"No Angels"-Sängerin lebt mit ihrer Familie in den USA. Die aktuellen Unruhen nach dem Tod von George Floyd (†46) und das damit offenkundige Rassismus-Problem in ihrer Wahlheimat lassen sie um ihr Kind zittern, denn der Elfjährige hat eine dunkle Hautfarbe.

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Sandy Mölling: "Ich habe Tränen in den Augen"

In einem Instagram-Post teilt sie ihre Ängste und schreibt auf Englisch unter ein Foto des Jungen: "Ich habe Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, dass mein Sohn erwachsen wird, und mache mir Sorgen um seine Sicherheit, wenn er bereit ist, auf eigenen Beinen zu stehen. Da seine Haut anders ist als meine und in Amerika ist das immer noch ein ernstes Problem."

Der emotionale Stress steht ihr ins Gesicht geschrieben, als sie im Gespräch mit RTL beschreibt, was sie derzeit offenbar intensiver als je zuvor bewegt. "Traurig wird's dann, wenn man seinem Sohn erklären muss: Du musst, wenn du groß bist, darauf achten, wie du dich bewegst und benimmst, wenn du irgendwann im Auto angehalten wirst ... schlimm."Jayden weiß offenbar ganz genau, was aktuell in Amerika vor sich geht. Das Video von George Floyds Martyrium soll er gesehen haben. Passanten hatten gefilmt, wie der 46-Jährige von einem Polizisten gewaltsam zu Boden gedrückt wird. Kurze Zeit später stirbt Floyd. Nur einer von vielen Fällen in der jüngsten Geschichte der USA, bei denen schwarze Bürger hilflose Opfer von Polizeigewalt wurden.

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"Jayden fühlt sich beschützt"

Sandy scheint mit ihren Kindern offen über die brisante Lage zu sprechen. Eine Schutzmaßnahme, die notwendig scheint, obwohl Jayden selbst zum Glück noch keine Erfahrung mit rassistischen Anfeindungen gemacht haben soll. "Er fühlt sich beschützt und gut behütet und hat keine Angst", erklärt die Sängerin und fährt fort: "Ich habe ihm versprochen, dass ich ihn beschütze, so gut es geht."

Im schlimmsten Fall: Rückkehr nach Deutschland

Auch wenn das bedeutet, dem Leben noch einmal eine andere Richtung zu geben: "Wenn das hier nicht besser wird, und ich mir wirklich Sorgen um das Wohl meines Kindes machen muss, dann werde ich nach Deutschland zurückgehen." 

Verwendete Quellen:RTL, Instagram

ama Gala


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