Ex "Caught in the Act"-Sänger Lee Baxter: Er wurde 20 Jahre lang von einer Stalkerin verfolgt!

Anrufe, Emails, Facebook-Nachrichten: Lee Baxter, 43, ehemaliges Mitglied der Boyband "Caught in the Act", ging wegen einer Stalkerin 20 Jahre lang durch die Hölle

Lee Baxter von "Caught in the Act"

Sie sind der Albtraum der Stars: Stalker. Normale Fans kommen und gehen mit dem Erfolg, Stalker bleiben. Auch Lee Baxter, 43, ehemaliges Mitglied der Boyband "Caught in the Act" (CITA) kann ein Lied davon singen.

Seit 20 Jahren verfolge ihn eine Stalkerin, erzählt der Brite bei einem Interview in Hamburg exklusiv Gala.de. Am Anfang habe er die heute 32-jährige Deutsche für einen verrückten Fan gehalten. Schließlich waren Baxter und seine Kollegen in den 90er Jahren Superstars, verkauften 20 Millionen Platten. Dass vor allem die weiblichen Fans sie auf Schritt und Tritt verfolgten und in Scharen ihre Wohnung belagerten, gehörte zu ihrem Alltag wie Singen und Tanzen.

Leonie Koch

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Leonie Koch
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20 Jahre lang wurde der ehemalige "Caught in the Act"-Sänger Lee Baxter von einer Stalkerin verfolgt. "Ich bin verrückt geworden", sagt er heute über die Zeit.

Doch selbst nachdem "CITA" sich 1998 aufgelöst hatte, verfolgte die Stalkerin Lee Baxter weiter: Anrufe, Emails, Facebook-Nachrichten, die Frau glaubte, sie und Baxter seien ein Paar.

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Als der Sänger ihr sagte, sie solle ihn in Ruhe lassen, drehte die Stalkerin endgültig durch: "Sie wollte mir mein Leben zur Hölle machen", sagt Baxter. Die Frau nahm sich Urlaub, um Baxter in England zu besuchen. "Sie schickte mir Fotos von einem Fußabtreter mit meinem Namen drauf, sie rief mich nachts an und legte wieder auf. Ich bin verrückt geworden", erinnert sich der Brite.

Und es kam noch schlimmer: Um immer in seiner Nähe zu sein, zog die Stalkerin von Deutschland nach England. Das sei vor drei Jahren gewesen, erzählt Baxter, also mehr als zehn Jahre nachdem "Caught in the Act" sich aufgelöst hatte.

Von da an ließ die Frau Baxter keine ruhige Minute: Sie habe ihm vor seinem Cabaret in Sussex aufgelauert, sich unter falschem Namen Tickets gekauft, vor der Tür herumgelungert, bis er sich nicht mehr heraus traute. Jedes Mal habe er die Polizei geholt, so Baxter, jedes Mal aufs Neue habe er auf der Wache stundenlang Fragen beantworten müssen. "Irgendwann habe ich mich gefragt: Wer ist hier der Angeklagte?"

Doch vor zwei Jahren, endlich, traf der Sänger auf eine Polizeibeamtin, die sein Problem ernst nahm. "Ich glaube, ich tat ihr leid", sagt Baxter heute. Die Stalkerin sei daraufhin angeklagt und in erster Instanz schuldig gesprochen worden. Seit drei Monaten sitze sie nun im Gefängnis, "jetzt ist endlich Ruhe und ich kann mein Leben wieder genießen."

Man merkt schnell, welche Last von Lee Baxters Schultern gefallen ist. Er lächelt viel an diesem sonnigen Nachmittag an der Alster, wirkt befreit. In Hamburg dreht er Videos für seine neuen Songs. Seit ein paar Jahren singt er wieder, hat seine Solo-Karriere gestartet, für seine Fans wie er sagt – diesmal hoffentlich ohne Stalker.

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