Evelyn Burdecki: Von Ex-Manager verklagt

Evelyn Burdecki muss im April vor Gericht. Grund ist eine Klage ihres Ex-Managers, der seinen Anteil einer Gage aus dem Jahr 2017 fordert

Evelyn Burdecki

Schon wieder Justiz-Ärger für Evelyn Burdecki, 30. Eigentlich läuft es für die quirlige Blondine ja gerade hervorragend - erst die Krone und 100.000 Euro Gewinn im RTL Dschungelcamp, aktuell ihre Teilnahme bei Deutschlands erfolgreichster Tanzshow "Let's Dance". Doch Evelyns stets gute Stimmung wird nun von einer Rechtsangelegenheit betrübt - und das schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Bereits im Januar wurde sie von einem Düsseldorfer Gericht wegen der Nutzung eines Handys am Steuer zu 160 Euro verurteilt. Die aktuelle Geschichte könnte Evelyn aber eine weitaus höhere Summe abverlangen. Grund ist eine Klage von ihrem ehemalige Manager Ricky Armando Pinto-Fernandes, Geschäftsführer von "Groove Events", eine renommierte Künstleragentur in Hamburg, bei der auch Prominente wie Paul Janke, 37, und David Odonkor, 35, unter Vertrag sind.

Evelyn Burdecki soll 7586, 25 Euro zahlen

Die Agentur übernahm kurz nach Evelyns Teilnahme bei "Der Bachelor" im Jahr 2017 für ein Jahr ihr Management. Danach gingen beide wieder getrennte Wege. Nun, eineinhalb Jahre später, fordert Pinto-Fernandes 7586, 25 Euro von Evelyn, seinen vereinbarten Anteil an der Gage für ihre Teilnahme bei "Promi Big Brother" - die sei nämlich Pinto-Fernandes' Verdienst, sagt der Manager zu GALA, der von Evelyn nie einen Cent gesehen haben will.

Von Ex-Manager ausgenutzt?

Und er sagt noch mehr - dazu, dass Evelyn den Vertrag mit ihm kündigte, weil sie laut ihres Anwalts Jörg Altemann gegenüber "RTL.de" ausgenutzt worden sei.

"Das ist der gleiche Vertrag, den Paul Janke, David Odonkor und Christian Polanc auch haben – mit dem kleinen Unterschied, dass ich bei ihr 30 Prozent genommen habe statt 20. Aber sie war damals noch kein großer Name. Erstmal musste ich ja viel Geld in sie investieren und Fahrt- und Hotelkosten übernehmen und das habe ich auch getan. Das war der Deal: Entweder zahlt sie selbst alles oder ich nehme 30 Prozent. Nach einem Jahr läuft so ein Vertrag eh aus und man verhandelt neu. Da ist nichts Unseriöses dran."

"Linke Masche" von Evelyn Burdecki?

Die Teilnahme bei "Promi Big Brother" habe Pinto-Fernandes damals noch persönlich arrangiert. Evelyn habe sich dann hinter seinem Rücken den Vertrag zuschicken lassen und für die Anfangsgage unterschrieben. Das durfte sie aber eigentlich gar nicht. "Ein paar Wochen später bekomme ich dann von PBB Bescheid, sie habe den Vertrag unterschrieben und mitgeteilt, dass sie mir als Manager fristlos gekündigt hätte. Die Kündigung kam bei mir aber erst drei Wochen später an. Eine linke Masche!", findet Evelyns Ex-Manager.

Sind Krankmeldungen "sittenwidrig"?

Evelyns Anwalt rechtfertigt die Kündigung und Nichtzahlung des Anteils weiterhin damit, dass Pinto-Fernandes als Manager sittenwidrig gehandelt habe und von Evelyn im Krankheitsfall Krankschreibungen einforderte.

Dies sei aber vollkommen normal, sagt Pinto-Fernandes weiter: "Ist doch logisch, dass ich eine Krankmeldung brauche, wenn Bookings anstehen und sie ausfällt. Ich muss das dem Kunden ja schließlich glaubhaft versichern. Der hat vorher viel Geld für Werbung mit ihr ausgegeben. Wenn ich den Termin dann absage, muss ich das ja auch begründen."

Eine weitaus gravierende Anschuldigung. Evelyn und ihr Anwalt behaupten, Pinto-Fernandes habe Evelyn damals bedroht. Dazu heißt es von Seiten Pinto-Fernandes': "Ich habe sie bis heute weder beschimpft noch bedroht."

Entscheidung vor Gericht

Was wirklich stimmt, wissen wohl nur beide Parteien selbst. Über die geforderte Summe entscheidet am 4. April das Düsseldorfer Landgericht. Gerne hätte GALA auch mit Evelyn oder ihrem Anwalt gesprochen, beide waren aber bis zuletzt nicht zu erreichen.

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Evelyn Burdecki
Evelyn Burdecki sorgt ein bisschen für Verwirrung, als sie zwischen der A-Prominenz der deutschen Schauspielbranche auf dem Medienboard Empfang auftaucht.
©Gala

Verwendete Quellen: rtl.de, eigene Recherche

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