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Eva Padberg wird 40 Deshalb lässt sie der runde Geburtstag total kalt

Eva Padberg
© Splashnews.com
Das Topmodel Eva Padberg wird 40 Jahre alt und spricht mit GALA über ihren neuen Lebensabschnitt.

Warm eingemummelt liegt die elf Monate alte Tochter im Kinderwagen. Eva Padbergs Ehemann Niklas Worgt, 41, wird "Schnuti" - so der Spitzname der Kleinen - gleich spazieren fahren. Dann hat Eva Ruhe für unser Interview. Die Kulisse ist perfekt: Gerade urlaubt die Familie in der Provence.

Während der Schwangerschaft er­warben Eva und ihr Mann das kleine Anwesen, das sie in früheren Jahren gemietet hatten: "Als es zum Verkauf stand, mussten wir die Gelegenheit ergreifen, weil wir immer gesagt haben: Wenn wir 60 sind, leben wir in einem Haus wie diesem." Bis dahin ist noch viel Zeit. Eva Padberg, die es in den Neunzigerjahren in die Riege der internationalen Top­models schaffte, feiert am 27. Januar erst ihren 40. Geburtstag.

Eva Padberg: Das Alter ist nur eine Zahl

GALA: Eva, wie gehen Sie mit Ihrem runden Geburtstag um?
Eva Padberg: Mich lässt die 40 total kalt. Vielleicht liegt es daran, dass unsere Tochter einen Tag vor mir ihren ersten Ge­burtstag feiern wird. Das hat für mich eine größere Bedeutung.

Hätten Sie vor zehn Jahren ähnlich gesprochen?
Ich hatte die Vorstellung im Kopf, dass ich mit 40 Familie haben werde. Check, abgehakt! Und ich wollte mich reifer und angekommener fühlen. Wobei ich nicht sagen kann, dass ich mich heute so fühle.

Warum nicht?
Ich habe noch immer Hummeln im Arsch. Wenn ich länger irgendwo bin, brauche ich einen Ortswechsel. Mein Mann tickt genauso. Wir haben ein Haus in Südfrankreich, eins in der Uckermark und eins in Berlin, und so haben wir immer einen Grund, irgend­ wo anders hinzufahren. Wir sind eine Familie, die aus dem Auto lebt. (lacht)

Eva Padberg: "Och, gehst als Mutti noch ganz gut durch!"

Hält es Sie jung, frisch­ gebackene Mama zu sein?
Mit einem Baby, das wenig schläft, fühle ich mich an manchen Tagen eher älter. Da denke ich, mit Mitte 20 hätte ich das vielleicht besser weggesteckt. Wenn ich mich mal für ein Event von meinem Team toll zurechtmachen lasse, kommt mir der Gedanke: Och, gehst als Mutti noch ganz gut durch!

Haben Sie sich an Ihre neue Rolle als Mutter gewöhnt?
Ich glaube schon. Sogar so sehr, dass ich es als befremdlich empfinde, mir nur Zeit für mich zu nehmen. Wenn ich mir 15 Minuten unter der Dusche gönne, denke ich: Oh Gott, das darf ich jetzt nicht. Dabei ist es wichtig zu lernen, dass sich nicht alles dauerhaft ums Kind drehen darf.

Wie hat sich die Ehe durch Ihre Tochter verändert?
Wir mussten lernen, noch mehr als Team zu funktionieren und viel mehr miteinander zu kommunizieren. Also dem anderen geradeaus ins Gesicht sagen, was einem nicht passt oder was man vom anderen braucht. Das kriegen wir ziemlich gut hin, sodass wir uns abends auf dem Sofa mit einem Glas Rotwein feiern, wenn wir den Tag mit unserer Tochter gerockt haben.

Wie macht sich die Kleine?
Sie krabbelt, zieht sich hoch und steht schon ein Weile, ohne sich festzuhalten. Wir warten darauf, dass sie noch vor ihrem ersten Geburtstag losläuft.

"Die Elastizität könnte hier und da besser sein"

Wenn Sie in den Spiegel schauen: Was mögen Sie an sich?
Meine Haut. Die ist relativ problemfrei.

Kennen Sie Problemzonen?
Die Elastizität könnte hier und da besser sein. Ich würde heute kein Bikini-­Shooting machen, weil mir mein Bauch nach der Schwangerschaft nicht so gefällt. Das Gewebe ist sehr beansprucht worden. Mir fehlt derzeit die Fitness. Ich kann mich in der einen Stunde am Tag, in der meine Tochter schläft, nicht für Sport motivieren.

Wie stehen Sie zu Falten?
Die richtigen Falten können schön machen, andere sehr alt. Im Moment habe ich welche dazubekommen, die eher alt machen. Aber noch halte ich sie aus. Ansonsten kommt im Notfall Hyaluron rein. Wenn überhaupt, werde ich das, wie vieles in meinem Leben, erst auf den letzten Drücker machen.

Eva Padberg: "Fremde Blicke tun dem Ego gut"

Schon mit 16 haben Sie sich in Ihren heutigen Mann verliebt. Wie lautet Ihre Glücksformel für eine so lange Beziehung?
Wir wollten uns nie verlieren. Als ich nach dem Abi für ein paar Jahre nach New York gegangen bin, gab es kein Skype oder Facetime. Wir haben uns Briefe und Faxe geschrieben. Wir hatten immer eine große Sehnsucht zueinander, die bis heute geblieben ist.

Er ist Musikproduzent und DJ, Sie beide begegnen perma­nent schönen Menschen. Wie gehen Sie mit Eifersucht um?
Eifersucht war bei uns nie ein Thema. Mein Mann hat mir immer sehr ver­traut - zu Recht!

Und wenn Frauen ihm schöne Augen machen?
Beobachte ich das nach wie vor inte­ressiert. Wir sprechen auch darüber. Fremde Blicke tun dem Ego gut. Generell kann es doch keinem Menschen reichen, immer nur von derselben Person angehimmelt zu werden.

Gala


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