Eva Amurri Martino: Sie spricht über ihre Fehlgeburt

Eva Amurri Martino spricht offen über die schwere Zeit nach ihrer Fehlgeburt

Eva Amurri

Eine Fehlgeburt ist ein einschneidendes Erlebnis und die Zeit danach ein Kampf mit Trauer und Angst: Diese Erfahrung musste leider auch Eva Amurri Martino machen. Im vergangenen Sommer war die Schauspielerin zum zweiten Mal schwanger, verlor das ungeborene Kind jedoch in der zehnten Schwangerschaftswoche. Nun verarbeitet sie dieses schwierige Ereignis in ihrem Blog "Happily Eva After" und spricht ganz offen über ihre Gefühle.

Das Baby lebte nicht mehr

Bei einem Ultraschall hatte sich damals ganz überraschend herausgestellt, dass ihr Baby nicht mehr lebte. "Ich war nur einen Tag zuvor bei meinem Arzt für einen völlig normalen Ultraschall [...] Nur ein paar Stunden später muss das Baby in mir gestorben sein." Diesen Moment und die Tage danach beschreibt die 30-Jährige als traumatisierend. "Zum ersten Mal in meinem Leben begriff ich nicht nur wie fragil das Leben ist, sondern dass unsere Hoffnungen, Träume und Erwartungen noch viel zerbrechlicher sind."

Gelähmt vor Angst

Alles was Eva Amurri Martino blieb, war eine tiefe Angst. Während sie um den Verlust ihres Kindes trauerte, um das was hätte sein können, war die Schauspielerin wie gelähmt von der Angst, nie wieder ein gesundes Kind auf die Welt bringen zu können.

Nochmal schwanger werden?

Die Tochter von Hollywood-Star Susan Sarandon will jetzt vor allem mit der allgemeinen Ansicht aufräumen, eine Frau würde mit der Zeit schon über eine Fehlgeburt hinwegkommen. Alle gut gemeinten Floskeln wie "es klappt bestimmt bald wieder" oder "es sollte halt nicht sein" halfen ihr wenig. "Ich fühlte mich völlig unverstanden." Und Eva war sich gar nicht sicher, ob sie wirklich noch einmal schwanger werden wollte. Viel zu groß war die Angst, dass ihr so ein Unglück noch einmal passieren könnte. Zudem sehnte sie sich nach eben diesem Baby, das sie verloren hatte, und nicht nach einem anderen.

Sie konnte sich nicht freuen

Als Eva dann herausfand, dass sie wieder schwanger ist, konnte sie sich nicht richtig freuen. Sie trauerte noch dem verlorenen Kind hinterher, wollte kein anderes. Die neue Schwangerschaft verdrängte sie, wollte sich nicht zu früh freuen - vielleicht würde es ja wieder schief gehen.

Hoffnung statt Angst

Es dauerte lange, bis Eva ihre Freude zuließ. Erst als sie sich mit anderen Frauen austauschte, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Ihr wurde klar, dass nichts im Leben garantiert und sicher ist. Und dass sie sich entscheiden muss: Hoffnung oder Angst. Sie entschied sich für Hoffnung. "Ich wollte mich in dieses Kind verlieben, so wie ich es bei den anderen beiden getan hatte."

Vorfreude auf den kleinen Sohn

Jetzt freuen sich Eva, ihr Mann Kyle und die zweijährige Marlowe Mae auf den Familienzuwachs, einen kleinen Jungen. Die Angst ist nicht ganz verschwunden und schon gar nicht die Erinnerung und die Gefühle für ihr verlorenes Kind. Aber daneben kann jetzt Freude, Zuversicht und Hoffnung bestehen.

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