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Eugen Bauder-Taibi über das Elternsein "Wir versuchen auch noch eigenständige Individuen zu sein"

Eugen Bauder-Taibi + Mogli Taibi
Eugen Bauder-Taibi + Mogli Taibi
© Gerald Matzka / Getty Images
Im Interview mit GALA zeigt sich Eugen Bauder-Taibi von seiner privaten Seite und spricht mit uns über sein Leben als Vater, Ehemann und erfolgreicher Schauspieler.

Eugen Bauder-Taibi, 36, feiert nicht nur auf der Leinwand große Erfolge, auch privat läuft es für den Schauspieler seit dem letzten Jahr mehr als rund. Denn mit der Sängerin Mogli Taibi, 28, hat der "Türkisch für Anfänger"-Darsteller seine große Liebe gefunden. Ihr Beziehungsglück krönten die beiden im August 2021 mit ihrem ersten gemeinsamen Kind. Im April 2022 folgte dann die Traumhochzeit.

Wir haben mit ihm im Rahmen seiner Markenbotschaft für Urban Sports Club gesprochen und nachgefragt, wie sich sein Leben seit der Geburt seiner Tochter verändert hat und wie er mit der wohl wichtigsten Rolle seines Lebens, nämlich der Vaterrolle, zurechtkommt.

Eugen Bauder-Taibi im großen GALA-Interview

GALA: Urban Sports Club bietet viele verschiedene Kurse und Sportmöglichkeiten an – welche gehören zu Ihren Favoriten?
Eugen: In meinem Leben gestaltet sich kein Tag wie der andere. Deshalb habe ich auch einige sportliche Aktivitäten, die ich sehr gerne betreibe. Ich gehe zum Muay Thai, ich klettere und bouldere gerne, ich schwimme gerne, mache Yoga und besuche Crossfit Kurse. Außerdem gehe ich gerne in die Sauna. Ich gehe aber auch ganz klassisch ins Gym, um in Form zu bleiben.

Sie treiben viel Sport, sind als Schauspieler beruflich oft eingespannt und haben obendrein noch eine Familie – wie schaffen Sie es, all das unter einen Hut zu bekommen?
In erster Linie schaffe ich das, weil meine Frau Mogli und ich in einer gleichberechtigten Ehe leben. Das geht alle Bereiche unseres Lebens an. Somit schaffen wir es, uns gegenseitig Bedürfnisse zu erfüllen und können gleichzeitig unseren Pflichten nachkommen. Das bedeutet oft viel vorausplanen, aber planen kann auch Spaß machen.

Hat sich Ihr Alltag verändert, seitdem Sie Papa geworden sind?
Mein Alltag hat sich komplett verändert. Nichts ist, wie es vorher war und das ist das Wundervolle daran, wie ich finde. Ich verbringe jede freie Minute mit meiner Tochter und liebe es, ihr dabei zuzusehen, wie sie gefühlt jeden Tag etwas Neues lernt. Derzeit treiben wir uns viel auf Spielplätzen und in Parks rum. Zwischendrin gibt es einen Mittagsschlaf, bei dem ich auch gern mal mit schlafe. (lacht) Oder ich nutze die Zeit, um zu arbeiten, die Küche aufzuräumen oder Abendessen vorzubereiten.

Der Schauspieler verrät: Die Geburt seiner Tochter ist das Beste, was ihm je hätte passieren können

Wie gehen Sie mit Ihrer Rolle als Vater um? Hat es sich für Sie natürlich angefühlt oder hat Ihnen die neue Herausforderung gar etwas Angst gemacht?
Dadurch, dass sich meine Frau und ich bewusst für unsere Tochter entschieden haben, hat mir meine neue Rolle, Vater zu sein, zu keiner Zeit Angst gemacht. Ich habe mich seit der ersten Sekunde gefreut, freue mich immer noch und würde diese Entscheidung immer wieder genauso treffen.

Wie würden Sie sich und Ihre Frau als Eltern beschreiben?
Wir sind liberal und liebevoll – die Bedürfnisse unseres Kindes sind uns mit am wichtigsten. Auch wenn es manchmal viel Geduld bedarf – Ruhe bewahren und Dinge erklären, geht immer über Schreien und Bestrafen.

Wie schaffen Sie es, sich neben Ihren familiären Verpflichtungen als Paar nicht aus den Augen zu verlieren?

Wir versuchen neben dem Elternsein auch immer noch eigenständige Individuen zu sein und uns auch als Paar mit Zeit für Zweisamkeit den nötigen Rahmen zu schaffen, um uns auf der romantischen, freundschaftlichen und körperlichen Ebene nicht aus den Augen zu verlieren.

Sie scheinen in Ihrer Vaterrolle sehr gefestigt zu sein – welchen Tipp würden Sie jungen Eltern geben, die sich noch nicht in ihrer neuen Mutter- oder Vaterrolle gefunden haben?
Was mir persönlich sehr geholfen hat, war mich bewusst dafür zu entscheiden, mit dem Flow zu gehen und im Hier und Jetzt zu sein. Das bedeutet, wenn sich ein Tag anders entwickelt, als ich ihn geplant habe, diese Abweichung meines Planes anzunehmen, zu akzeptieren und zuzulassen, dass daraus etwas Neues entsteht.

Das funktioniert natürlich nur, solange keine Termine wie zum Beispiel ein Kinderarztbesuch ansteht. In diesem Fall gilt es, mindestens doppelt so viel Zeit einzuplanen, wie man tatsächlich brauchen würde. Ich merke immer wieder, dass der Tag mit meiner Tochter immer besser wird, wenn ich selbst nicht getrieben oder gestresst bin, weil ich meine Tochter dann besser „lesen“ und auf ihre Bedürfnisse eingehen kann. Das ist mir persönlich extrem wichtig.

Verwendete Quelle: Eigenes Interview, instagram.com

Gala

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