Erziehungsmethoden: Hände weg von meinem Kind!

Wenn es um die eigenen Kinder geht, hört der Spaß bei den Stars meist auf. Die Erziehungsmethoden sind vielfältig, aber die wenigsten Eltern wollen ihre Kleinen in die Obhut einer Nanny geben. Oft müssen die Großeltern einspringen. Wir haben einige prominente Beispiele herausgepickt

Kindererziehung bei den Stars

Kindererziehung bei den Stars

Die Erziehungsmethoden sind vielfältig

In letzter Zeit entschließen sich immer mehr Pärchen in der Promiwelt dazu, zur Tat zu schreiten: Das Baby boomt, der Trend geht hin zum Kind. Aber in Hollywood gibt es keine offizielle Babypause - auch dort müssen neben dem Job Babywindeln gewechselt und Kleinkinder mit Gutenachtgeschichten in den Schlaf gewiegt werden. Zwar mangelt es den Stars nicht an den finanziellen Mitteln, aber bei der Betreuung des eigenen Fleisch und Blutes hört das Vertrauen auf: Nur wenige sind gewillt, ihre Kleinen in die Obhut einer fremden Nanny zu geben - echte Liebe und Fürsorge unbezahlbar. Wenn der Schuh drückt, müssen mitunter die Großeltern des prominenten Nachwuchses einspringen. Wir haben ein Auge auf die verschiedenen Erziehungsmethoden geworfen.

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Antiautoritär: Reese Witherspoon und Ryan Philippe

Das ehemalige Traumpaar trennte sich nach sieben Ehejahren. Die Erziehungsmethoden bei den gemeinsamen Kindern Ava Elizabeth, 7, und Deacon, 3, scheinen sich aber auch weiterhin zu bewähren. Für Vollzeit-Nannys bleiben die Türen der Kinderzimmer im Hause Witherspoon/Philippe jedenfalls verschlossen. Privatsphäre für die Kinder und das Erzählen der eigenen Geschichten stehen bei Reese an oberster Stelle. Der Schlüssel zu ihrer persönlichen Elternphilosophie liegt in der Kindheit. Als Südstaatlerin schreibt sie Werte wie Familie groß, weiß aber auch, an welchen Stellen man Freiräume lassen muss. "Wir waren nicht die Sorte von Kindern, die regelrecht beschattet wurden. Wir hatten keine Nannys. Wir hatten keine Haushälterinnen", erzählt Reese über ihr Aufwachsen. Die Kultur in Hollywood ist der Schauspielerin deshalb fremd. Sie selbst wurde in ihrer Kindheit nicht jeden Moment beobachtet. "Es verwirrt mich, wenn die Leute ihre Kinder rüberbringen und dabei sitzen wollen, während sie spielen. Ich denke Privatsphäre gehört auch zu den Freuden des Kindseins" - Bravo!

Paranoid: Katie Holmes und Tom Cruise

Tom Cruise und Katie Holmes wissen ihre Suri gerne wohlbehütet - oder überwacht?

Tom Cruise und Katie Holmes wissen ihre Suri gerne wohlbehütet - oder überwacht?

Auch das wahrscheinlich skurrilste Pärchen Hollywood lässt sich - wen wundert das noch - in Sachen Erziehung von niemandem reinreden. verkündet mit Inbrunst, dass sie es liebt ihrer Tochter eine fürsorgliche Mutter zu sein. Die Schauspielerin kenne keine größere Freude als Zeit mit der kleinen Suri zu verbringen. Fremde Hände an der Wiege ihres behüteten Sprösslings? - Undenkbar! Angeblich hat das Paar panische Angst davor, dass jemand ihr kleines Ein und Alles entführen könnte. Da sollte es ihnen doppelt schwer fallen, Suri in fremde Obhut zu geben. Vertrauen ist alles: Das Riesenhaus in den Hollywood Hills bietet Platz für ganze Familie - alles zahlreiche potentielle Babysitter.

Überfordert: Britney Spears und Kevin Federline

Britney bewies in der Vergangenheit des Öfteren, dass sie mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert ist. Ihre Nanny nutzte die Gunst der Stunde und plauderte aus dem Nähkästchen. Die haarsträubende Geschichte, dass die Sängerin ihren Kindern die Zähne bleichen lassen wollte, um die braunen (Karies-)Stellen loszuwerden, war nur die Spitze des Eisberges. Im Tauziehen um das Sorgerecht der Kinder und Jayden James stehen Britneys Chancen angesichts der momentanen Schlagzeilen schlecht. Von der Glatze bis zur Entzugsklinik: Radikalveränderungen am ganzen Körper und Selbstmordgerüchte ließen an dem Verstand der Sängerin zweifeln. Was bleibt, das sind die engsten Vertrauten. Bevor sich die Presse auf stürzte, nahm sich ihre Mutter Lynne der Kleinen an und schützte sie vor dem drohenden Blitzlichtgewitter. Mutter und Tochter Spears stehen sich sehr nahe. Mama Lynne gilt als enge Vertraute der Popsängerin - mittlerweile sogar enger als ?

Eigenwillig: Angelina Jolie und Brad Pitt

Angelina Jolie ist Mutter mit Leib und Seele

Angelina Jolie ist Mutter mit Leib und Seele

und gehen in ihrer privaten Rolle als Eltern vollständig auf, nehmen sich viel Zeit für ihre Kinder. Wenn es ums Kinderhüten geht, ist Angelia allerdings sehr wählerisch. Großpapa hat seine Enkelkinder noch nie gesehen, befindet sich mit seiner Tochter im Streit. Zwar bat er Angelina, einen Teil zum Heranwachsen der Sprösslinge beitragen zu dürfen, doch die legt großen Wert darauf, der größte Einfluss im Leben ihrer Kinder zu sein. "Ich glaube nicht daran, dass man als Familie blutsverwandt ist. Eine Familie muss man sich verdienen", äußerte sich die Schauspielerin. Ihrem Partner Brad Pitt ist es gelungen - aber sich in die enge Verschworenheit zwischen Mutter und Kind einzugliedern, ist bei Frau Jolie nicht so einfach. Kurz vor der Geburt ihres jüngsten Kindes sprach sich die Vorzeigemutter gegen jede Form der Fremderziehung aus: "Ich werde mir keine Nanny holen, um sie die ganze harte Arbeit machen zu lassen." Stattdessen nimmt sie sich lieber eine Auszeit. Die Problematik bei ihr: Angelina kann sich nur sehr schwer von ihren Kleinen trennen. Sie pflegt ein inniges Verhältnis zu ihnen, nimmt sie sogar auf ihre Auslandsreisen als UN-Sonderbotschafterin mit - zusätzlicher Stress für die Kinder. Ob das der richtige Weg ist?

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