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Erin Heatherton Photoshop ist Teil des Mode-Business

Erin Heatherton
© CoverMedia
Für Model Erin Heatherton ist das Retuschieren von Fotos ein wichtiger Bestandteil der Fashion-Industrie.

Erin Heatherton (23) erinnerte daran, dass das Mode-Business "eine Fantasie" verkaufe und dementsprechend auch problemlos mit Programmen wie Photoshop arbeiten könne.

Das 'Victoria's Secret'-Model sprach sich in einem Interview eindeutig für das Retuschieren von Fotos aus, auch wenn dies nicht übertrieben werden sollte. Heatherton kennt den Medienrummel um die Verwendung von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop - die beispielsweise die Beine von Models drastisch dünner machen -, doch ihrer Meinung nach sollten die Betrachter sich darüber im Klaren sein, dass niemand perfekt ist: "Ich denke, dass sich jeder darüber bewusst sein sollte, dass es einen Unterschied gibt, wie eine Person mit Make-up aussieht und wie sie im wahren Leben aussieht. Das geschieht bei jedem Foto-Shooting. Das Retuschieren ist ein grundlegender Aspekt unseres Jobs. Wissen Sie, wir verkaufen keine Realität; wir verkaufen eine Geschichte. Es geht darum, Fantasien zu erschaffen. Und ich denke, die Leute sollten die Fantasie nicht mit der Realität verwechseln, denn niemand ist perfekt", erklärte sie im Interview mit 'fashionista.com'.

Die schöne Amerikanerin gab dennoch zu, dass die bearbeiteten Fotos keine "faire Botschaft" vermitteln, wenn die Models auf den Aufnahmen noch schlanker erscheinen. Doch dies sei so offensichtlich, dass sie die ganze Aufregung nicht verstehe. Die Blondine behauptete, dass jeder, der in einer positiven Umgebung und mit einem guten Körperbewusstsein aufwachse, die Irrealität der Fotos erkenne und die Models nicht als Vorbild nehmen könne. "Die Botschaft ist nicht fair, aber dennoch denke ich, dass wir alle intelligent genug sind, um den Unterschied zwischen der Realität und der Fantasie zu erkennen. Eltern sollten das ihren Kindern beibringen, das sollte in Schulen unterrichtet werden. Ein gesundes Körperbild ist nicht etwas, dass man in den Mode-Magazinen lernt. Aber mit Photoshop sehen die Dinge nun einmal wunderschön aus - das ist wie mit den Spezialeffekten im Kino", begründete Erin Heatherton ihre Meinung.

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