Emma Watson: So kämpft sie gegen sexuelle Belästigung

Emma Watson hat den Startschuss für eine Beratung für Opfer von sexueller Belästigung gegeben. Die Hotline ist in Großbritannien einmalig.

Im Kampf für Frauenrechte: Emma Watson

"Harry Potter"-Star Emma Watson (29, "Die Schöne und das Biest") macht einen weiteren Schritt im Kampf für sichere Arbeitsbedingungen für Frauen. Die Schauspielerin gab am Montag den Startschuss für eine Beratungs-Hotline in England und Wales. Dort erhalten Frauen künftig kostenfreie juristische Beratung bei Fällen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Die Rechtsberatung wird geleistet von "Rights of Women", einer britischen NGO, die sich für die Rechte, Gleichberechtigung und Sicherheit von Frauen einsetzt. In einer Pressemitteilung wandte sich die 29-Jährige an die Öffentlichkeit.

Sie freue sich zwar, dass nun genügend Spendengelder für die Beratungs-Hotline zur Verfügung stünden. Allerdings sei der Gedanke, dass dies das einzige derartige Angebot sei, "völlig niederschmetternd angesichts der Forschungsergebnisse, nach denen jede zweite Frau Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemacht hat".

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Sie sei dennoch hoffnungsvoll, dass mit neuen weltweiten Standards, wie dem jüngst verabschiedeten Abkommen der Internationalen Arbeiterorganisation gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, "ein neues Klima der Vorbeugung und der Verantwortung entstehen werde".

Zum Schluss ihres Statements richtete sich Watson direkt an Geschädigte: "Es ist unglaublich wichtig, dass ihr versteht, welche Rechte ihr habt, wie ihr zu euren Rechten kommt und welche Entscheidungen ihr treffen könnt, wenn ihr Erfahrungen mit Belästigung gemacht habt, um für alle eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen." Die neue Beratungs-Hotline sei eine riesige Entwicklung dahingehend, dass alle Frauen unterstützt würden, "egal wo wir arbeiten".

Die Schauspielerin macht sich seit mehreren Jahren für die Rechte von Frauen weltweit stark. Seit 2014 ist sie UN-Botschafterin für die Gleichberechtigung von Frauen. In der Vergangenheit trat Watson immer wieder Öffentlich als Frauenrechtlerin auf, etwa bei den Golden-Globe-Verleihungen im Jahr 2018, zu der sie die Frauenrecht-Aktivistin Marai Larasi eingeladen hatte.

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