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Emma Stone Tapfer und stark für ihre Mutter


Die Schauspielerin Emma Stone hat gemeinsam mit ihrer Mutter erzählt, wie es war, als bei dieser Brustkrebs festgestellt wurde

Emma Stone, 24, hat am Dienstag (21. Mai) bei einer Veranstaltung in New Jersey offen über die Brustkrebserkrankung ihrer Mutter Krista gesprochen. Als die Hollywoodgrazie ("Crazy, Stupid, Love") im Oktober 2008 von der Erkrankung ihres Elternteils erfuhr, war das ein beängstigender Schock für sie. Trotzdem verhielt sich die Schauspielerin ungewöhnlich ruhig. "Ich war merkwürdig stoisch, das Gegenteil davon, wie ich sonst bin", erinnert sie sich laut "people.com". "Aber es war entsetzlich."

Stone hielt eine Rede beim sechsten alljährlichen "Peace, Love and a Cure"-Cocktailempfang der Triple Negative Breast Cancer Foundation, bei dem ihre Mutter Krista Stone geehrt wurde. Obwohl sie erst 19 Jahre alt war, als ihre Mutter erkrankte, und alleine in Los Angeles lebte, hatte ihre Mutter für sie Priorität und Stone jettete zwischen Hollywood und ihrer Heimat Arizona hin und her. Der Filmstar wollte die ganze Behandlung über bei seiner Mutter sein, die sich einer doppelten Brustamputation sowie anderthalb Jahren Chemotherapie unterziehen musste. "Ich bin sicher, im stillen Kämmerlein lebte Em in Angst und Sorge", sagte Krista Stone. "Aber sie schaltete wirklich in diesen [Modus]: 'Wir werden das in Angriff nehmen und alles wird gut werden.'"

Statistiken zufolge soll es sich bei zehn bis 20 Prozent aller diagnostizierten Brustkrebserkrankungen um ein dreifach negatives Mammakarzinom handeln, ein besonders aggressiver und schwer nachweisbarer Tumor, der häufig bei jüngeren Patientinnen auftritt. Menschen, die wie die Schauspielerin Angelina Jolie (37, "Lara Croft: Tomb Raider") das BRCA1-Gen in sich tragen, haben nicht nur ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, sondern es besteht auch eine 85-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es sich um den aggressiveren Tumortypen handelt. Krista Stone berichtete, dass sie auch auf diese Genveränderung untersucht wurde - und zum Glück negativ war.

Die Mutter der Schauspielerin nähert sich nun der Fünf-Jahres-Grenze seit ihrer Diagnose, ohne dass der Krebs zurückgekehrt ist. Wenn in diesem Zeitraum kein Rückfall auftritt, gilt die Chance auf Heilung generell als hoch. Mutter und Tochter haben sich übereinstimmende Amsel-Tattoos stechen lassen, um sie daran zu erinnern, was sie durchgemacht haben. Bei der Veranstaltung am Dienstag bekam Emma Stone übrigens auch Unterstützung von ihrem Freund Andrew Garfield. Der "Spiderman"-Darsteller drückte ihr nach ihrer Rede stolz einen Kuss auf den Mund.

CoverMedia

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