Emilia Schüle Rebellin mit russischer Seele

Emilia Schüle
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Newcomerin Emilia Schüle freute sich, dass sie in der 'Tatort'-Doppelfolge eine jugendliche Zwangsprostituierte spielen konnte, weil "immer nur süß" doch öde ist.

Emilia Schüle (20) freute sich über die Herausforderung, die mit ihrer Rolle in der 'Tatort'-Doppelfolge einherging.

Die Schauspielerin ('Freche Mädchen') spielte in 'Wegwerfmädchen' und 'Das goldene Band' an der Seite von Maria Furtwängler (46, 'Die Flucht') eine russische Zwangsprostituierte.

Schüle selbst wurde ebenfalls in Russland geboren, zog aber mit ihrer Familie nach Deutschland, als sie ein Jahr alt war. Sie verriet der 'Bild'-Zeitung: "Trotzdem habe ich eine russische Seele. Trinke gerne Tee, manchmal Wodka und bin auch melancholisch."

Von der tollen Quote des Doppel-'Tatorts' ist sie selbst überrascht: "Nie, nie, niemals", meinte die Einser-Abiturientin auf die Frage, ob sie mit den guten Zuschauerzahlen gerechnet hätte. "Als ich das Drehbuch gelesen habe, war mir aber sofort klar, dass ich das Mädchen sein will, das auf den Müll geworfen wird. Ich hatte nur Sorge, dass es eine zu kleine Ladung Müll wäre …"

Die Herausforderung, im 'Tatort' eine jugendliche Mutter und Zwangsprostituierte zu spielen, nahm die Darstellerin also nur zu gerne an. Bislang machte Emilia Schüle eher durch etwas leichtere Kost auf sich aufmerksam, aber das ändert sich jetzt, wenn es nach ihr geht: "Ich will nicht mehr das süße Mädchen sein! Immer nur süß ist ziemlich langweilig. In mir steckt eine Rebellin!"

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