Elton John: Der Krebs lähmte ihn

In seiner erst kürzlich erschienenen Biografie "Me" spricht Elton John erstmals öffentlich über seine Krebserkrankung, die erfolgreich behandelt wurde. Die lebensbedrohliche Erkrankung und ihre Folgen haben bei dem Sänger allerdings ein Umdenken bewirkt. 

Elton John, 72, weiß, wie sich Todesangst anfühlt. Das Gefühl hat der Sänger ("I'm still standing") vor zwei Jahren kennen- und vermutlich zu hassen gelernt. In einem neuen TV-Interview mit Graham Norton erinnert sich der Musiker an den wohl prägendsten Satz, den er jemals von sich gegeben hat. "Lasst mich nicht sterben. Ich will meine Kinder aufwachsen sehen", flehte er damals im Krankenhaus in London die Ärzte an.

Und genau aus dem Grund kämpfte er während seiner Prostatakrebserkrankung und einer daraus resultierenden Infektion nicht nur gegen seine extremen Ängste an. Vielmehr musste Elton John auch die normalsten Dinge, wie etwa das Laufen, neu  erlernen, erzählt er im Interview. Aber das alles war nichts gegen die Angst, seinen Mann David Furnish, 57, und die gemeinsamen Kinder Zachary Jackson Levon, acht, und Elijah Joseph Daniel , sechs, alleine zu lassen.

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Elton John musste Windeln tragen

Das Leiden während der Krebserkrankung und einer daraus resultierenden Infektion machte Elton buchstäblich arbeitsunfähig. "Ich war in Vegas auf der Bühne und hatte große Schmerzen. Unter meinem Dickdarm hatte sich Flüssigkeit angesammelt", erinnert er sich. Die Show brachte er damals dennoch hinter sich – und das, obwohl er erst kürzlich operiert worden war. Auf der Bühne musste der Sänger damals sogar Windeln tragen. Die Gedanken, die ihn damals umtrieben: "Wenn die jetzt wüßten, dass ich mir in die Hose mache'". Nicht nur wegen der körperlichen Beeinträchtigung. Es ging zu diesem Zeitpunkt um nichts Geringeres als sein Leben.

"Es ist sehr wenig übrig von mir"

Inzwischen ist der Star aber tatsächlich wieder zu Scherzen aufgelegt. Das wird deutlich, wenn er behauptet, dass "sehr wenig von mir übrig ist", nachdem seine Prostata entfernt wurde und er durch die Behandlungen seine Haare verlor. Er sei jetzt allerdings sehr zufrieden mit seinem Haarteil. "Ja, ich habe eine Glatze. Ich mag es nicht, eine Glatze zu haben, also trage ich ein Toupet", und lacht: "Ich bete jeden Abend dafür.“ 

Verwendete Quellen: Evening Standard, BBC

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