VG-Wort Pixel

Elon Musk Tesla-Boss schießt gegen die US-Demokraten

Elon Musk sympathisiert via Twitter mit den Republikanern.
Elon Musk sympathisiert via Twitter mit den Republikanern.
© imago/ZUMA Wire
Elon Musk hat offen seine Ablehnung der US-Demokraten auf Twitter kundgetan. Dort kündigte er an, in Zukunft die Republikaner zu wählen.

Der Tesla-Boss Elon Musk (50) hat sich via Twitter einmal mehr zu seiner politischen Gesinnung zu Wort gemeldet. In seinem Post kündigte der reichste Mensch der Welt an, bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl im Zweifel auch Donald Trump (75) zu unterstützen. "Früher habe ich die Demokraten gewählt", startet Musk sein Statement. Diese seien für ihn immer "die Partei der Freundlichkeit" gewesen.

Doch dem sei Musk zufolge nicht mehr so: "Aber sie sind die Partei der Spaltung und des Hasses geworden." Er könne sie nicht mehr unterstützen und werde in Zukunft sein Kreuz bei den Republikanern machen. Als Begründung und gleichzeitigen Ausblick schiebt Musk hinterher, dass man sich "die schmutzigen Kampagnen" der Demokraten gegen ihn anschauen solle.

Elon Musk: Woher kommt der Groll gegen die Demokraten?

Musk ist derzeit drauf und dran, den Kurznachrichtendienst Twitter zu kaufen. Momentan liegt der eigentlich schon fixe Deal zwar auf Eis, Experten gehen aber davon aus, dass es sich nur um eine nachgeschobene Preisverhandlung handelt. Musk kündigte an, den gesperrten Account von Ex-Präsident Trump wieder zu eröffnen, wenn er übernommen habe. Er begründete dies mit der in den USA hoch angesiedelten Prämisse der "Freedom of Speech".

Diese Bekanntgabe stieß vor allem im Lager der Demokraten auf teils heftige Kritik. Mit einer Freischaltung Trumps würde dem Hate-Speech und den bewussten Fake-News des Trump-Teams erneut Tür und Tor geöffnet. Dieses gefährliche Verhalten habe nichts mit Meinungsfreiheit zu tun und sei nicht förderlich für die sowieso schon gespaltene Nation, so die Meinung führender Demokraten. Musk mache sich damit zum Handlanger für Trump und seiner Gefolgschaft, die möglicherweise bei der nächsten Präsidentschaftswahl den amtierenden demokratischen Präsidenten Joe Biden (79) herausfordern könnten.

SpotOnNews


Mehr zum Thema


Gala entdecken