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Elliot Page Der Schauspieler packt in Memoiren über seine Transition aus

Elliot Page
© Richard Bord / Getty Images
Einst hatten Elliot Page Bücher "gerettet". Nun veröffentlicht der Schauspieler selbst ein Buch über seine Transition, "um denen die Stirn zu bieten, die uns zum Schweigen bringen".

Vor fast genau zwei Jahren, am 1. Dezember 2020, gab Elliot Page, 35, in einem Beitrag auf Twitter sein Coming-out als trans Person bekannt. Ein lebensverändernder Schritt, seine operative Brustentfernung bezeichnete er wenige Monate später im Interview mit Oprah Winfrey, 68, als "lebensrettend".

Jetzt, wo er mit sich selbst "in diesem Körper zusammen sein kann", wie Elliot am 5. Dezember auf Instagram schreibt, hat er es geschafft, seine Erfahrungen im Buch "Pageboy" niederzuschreiben. Als einer der weltweit bekanntesten trans Menschen will er vor allem eins: andere retten und "denen die Stirn bieten, die uns zum Schweigen bringen".

Elliot Page kann "endlich mit sich selbst in diesem Körper zusammen sein"

Bereits im Februar 2022 wurde bekannt, dass Elliot Page seine Memoiren unter dem Titel "Pageboy" veröffentlichen wird. Nun hat der oscarnominierte Schauspieler (2007 für "Juno") in einem emotionalen Beitrag auf Instagram bekannt gegeben, dass seine Geschichte am 6. Juni 2023 erhältlich sein wird – und zeigt erstmals das Buchcover. Er schreibt: "In vielen Momenten meines Lebens fühlte es sich unerträglich an, vor einer Kamera zu stehen, aber dieses Cover mit der renommierten Fotografin Catherine Opie (@csopie) zu machen, war eine tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde."

Im Laufe der Jahre hätte der "Inception"-Darsteller "ein paar Mal darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben", aber es habe sich "nie richtig angefühlt. Und ehrlich gesagt war es auch nicht möglich." Elliot habe kaum still sitzen oder sich lange genug konzentrieren können, "um eine solche Aufgabe zu bewältigen", offenbart er. Doch jetzt, nach vielen Jahren des sich Kennenlernens und Ankommens, könne Page "endlich mit [sich] selbst in diesem Körper zusammen sein".

Page haben Bücher über trans Personen "gerettet"

Doch der 35-Jährige will nicht nur aufklären und über seine Transition berichten, er will auch anderen trans Personen helfen, "sich weniger allein zu fühlen, sich gesehen zu fühlen, ganz gleich, wer er oder sie ist oder auf welchem Weg er oder sie sich befindet", heißt es weiter. Denn ihm selbst hätten Bücher "geholfen", ihn sogar "gerettet".

Zudem seien trans Menschen "immer häufiger Angriffen ausgesetzt, von körperlicher Gewalt bis hin zum Verbot der Gesundheitsversorgung, und unsere Menschlichkeit wird in den Medien regelmäßig 'diskutiert'". Deshalb sieht sich Elliot Page fast schon dazu verpflichtet, seine Lebensgeschichte zu erzählen, denn "der Akt des Schreibens, des Lesens und des Teilens unserer vielfältigen Erfahrungen ist ein wichtiger Schritt, um denen die Stirn zu bieten, die uns zum Schweigen bringen und schaden wollen", betont er abschließend.

Verwendete Quelle: instagram.com

jse Gala

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