Elizabeth Banks, Bellamy Young und Co: Hollywoodstars unterstützen Pro-Abtreibungs-Kampagne

Abtreibung ist nicht nur in den USA ein umstrittenes Thema. Hollywoodstars wie Elizabeth Banks und Bellamy Young machen sich in einer Video-Kampagne stark für Frauen, die abgetrieben haben

Es gibt viele Gründe, warum Frauen sich dazu entscheiden, eine Schwangerschaft abzubrechen - und in den USA immer noch viele Hürden, um eine legale und sichere Abtreibung vorzunehmen: Sieben Schauspielerinnen, Elizabeth Banks, "Scandal"-Star Bellamy Young, "Orange is the New Black"-Darstellerin Dascha Polanco, Comedian Retta, "Private Practice"-Star Amy Brenneman, Mercedes Mason ("Fear the Walking Dead") und Mary McCormack ("Plain Sight") treten im Rahmen einer Kampagne für genau dieses Recht für Frauen ein.

Schauspielerinnen setzen sich für Frauenrechte ein

In einer Video-Serie erzählen die Hollywoodstars die Geschichten von sieben Frauen, die ihre Schwangerschaft aufgrund verschiedener Umstände abgebrochen hatten.

In einem Clip erzählt die zweifache Mutter Elizabeth Banks die Geschichte von Rebecca: Eine Frau, die von ihrem Freund geschlagen wurde.

Nachdem sie es mit Hilfe ihrer besten Freundin endlich geschafft habe aus dieser Hölle zu entfliehen, habe sie festgestellt, dass sie trotz Verhütung schwanger geworden war - und sich für eine Abtreibung entschieden, so Banks in dem Video.

"Es ist manchmal schwer es laut auszusprechen"

"Ich konnte mit meiner besten Freundin immer über alles reden - daher wusste ich genau, dass sie eine Abtreibungsgegnerin war. Ich hatte Angst sie daher zu verlieren. Ich erzählte ihr, dass ich das Kind meines Peinigers nicht bekommen wollte. Und dann wartete ich auf ihr Urteil", erzählt Banks aus der Perspektive der jungen Frau. "Aber sie urteilte nicht. Sie brachte mich sogar zu der Klinik."

Ihr Umfeld habe sich in dieser Zeit um sie gesorgt und sie daher bei dieser schwierigen Entscheidung unterstützt.

"Wenn Du jemanden liebst, willst du nur das Beste für sie. Das bedeutet, dass du alles tun würdest, um sie davor zu beschützen, etwas gegen ihren Willen zu tun. Ich glaube die meisten Frauen fühlen sich so, aber wenn es um Abtreibung geht, ist es manchmal schwer es laut auszusprechen", so Elizabeth Banks in dem Video.

Charity

Helfende Hände aus Hollywood

Was für ein Tag im Disneyland! Die "Avengers" Paul Rudd, Scarlett Johansson, Robert Downey Jr., Brie Larson, Chris Hemsworth und Jeremy Renner feiern zusammen mit Disney-Chef Bob Iger die gemeinnützige Initiave "Avengers Universe Unites".
Großfirmen wie Lego, Amazon und Co. haben Geld und Spielzeug im Wert von über 5 Millionen Dollar gespendet, das kritisch kranken Kindern auf der ganzen Welt zugute kommt. Brie Larson erfreut damit schon mal die jungen Besucher.
Das Tollste für die Kids ist aber sicherlich, ihren Superhelden Captain Marvel , Thor und Co. auch mal die Hand schütteln zu können.
Amanda Seyfrieds flauschiges Accessoire für das Charity-Event von Best Friends Animal Society könnte passender nicht sein: Die Schauspielerin sowie viele andere Promis spenden an dem Abend für den US-amerikanischen Tierschutzverein, der sich gegen das Töten von Katzen und Hunden in US-amerikanischen Tierheimen einsetzt. 

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In sechs weiteren Video erzählen Banks Kolleginnen die Geschichten von weiteren Frauen, die aufgrund eigener Krankheiten oder Lebensumstände einen Abbruch ihrer Schwangerschaft vorgenommen hatten. So spricht Bellamy Young die Gefühle einer anderen jungen Frau aus: "Ich fühlte mich wie eine Kriminelle, nicht wie eine Patientin, die Hilfe brauchte."

Mit dieser Kampagne appeliieren die Schauspielerinnen an das höchste Gericht in den USA. .

Supreme Court entscheidet über Abtreibungsgesetz

Der US-Supreme Court entscheidet im Frühjahr über ein Abtreibungsgesetz in Texas, das die Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch deutlich erschwert. 2013 wurde das Gesetz vom republikanischen Gouverneur Rick Perry unterzeichnet, Teile davon sind bereits in Kraft.

Demnach darf die Schwangerschaft nach der 20. Woche nicht mehr beendet werden, außerdem müssen Kliniken speziell ausgestattet werden - was dazu führen würde, dass die Mehrheit der Abtreibungszentren schließen müssten. Zehntausende betroffene Frauen würden alleingelassen. Eine Tatsache, die die Schauspielerinnen nicht hinnehmen wollen.

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