Elizabeth "Liz" Taylor: Tod nach langer Krankheit

Elizabeth Taylor ist von ihrem langen Leiden erlöst: Die Schauspielerin ist nach Informationen eines US-TV-Senders im Alter von 79 Jahren gestorben

Liz Taylor

Hollywood-Legende Elizabeth Taylor ist tot. Die mehrfache Oscar-Preisträgerin starb im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit in Los Angeles. Das berichtet der US-Nachrichtensender "ABC News" unter Berufung auf die Agentin des Stars, Sally Morrison. Taylor hatte zuletzt mehrere Wochen wegen eines Herzleidens im Krankenhaus verbracht. Nach Angaben von "People.com" starb Taylor umgeben von ihren Kindern Michael Wilding, Christopher Wilding, Liza Todd und Maria Burton.

"Meine Mutter war eine besondere Frau, die das Leben in vollen Zügen genossen hat - mit Leidenschaft, Humor, Liebe", sagte ihr Sohn Michael Wilding in einer Stellungnahme.

Elizabeth Taylor

Ihre schönsten Filmrollen

Elizabeth Taylor: National Velvet (Kleines Mädchen, großes Herz) 1944
Elizabeth Taylor: Courage of Lassie (Held auf vier Pfoten) 1946
Elizabeth Taylor: Father of the Bride (Der Vater der Braut) 1950
Elizabeth Taylor: Ivanhoe (Ivanhoe - Der schwarze Ritter) 1952

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Ihre letzten Jahre waren geprägt durch lange Krankheit, darunter eine Wirbelsäulenfehlstellung, Herzprobleme und Hüftschmerzen, die letzlich durch ein neues Hüftgelenk behoben wurden. Es gab gelegentliche Schnappschüsse der Diva im Rollstuhl, oft auf dem Weg zum oder aus dem Krankenhaus hinaus.

Elizabeth Taylor, geboren im Jahr 1932 in London, wurde als eine der schönsten Frauen und glamourösesten Schauspielerinnen der goldenen Ära von Hollywood bekannt. Ihre Eltern waren US-Amerikaner, weswegen die Familie nach Beginn des zweiten Weltkrieges aus London nach Kalifornien zog. Dort machte der süße Knirps, der von früher Kindheit an Reit- und Ballettunterricht genommen hatte, als Kinderstar auf sich aufmerksam. Als Neunjährige hatte Taylor ihre erste kleine Rolle, mit dem "Lassie"-Film "Heimweh" wurde sie ein Jahr später bekannt.

Beruflich überzeugte Taylor mit dem Gewinn zweier Oscars ( für "Telefon Butterfield 8", 1961, sowie "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", 1967) und von vier Golden Globes. Privat hielt sie die Presse mit acht sehr expressiv gelebten Ehen auf Trab. Zwei Mal war sie mit ihrem Schauspielkollegen Richard Burton verheiratet. Sie heiratete außerdem den Hotelerben Conrad Hilton, den Schauspieler Michael Wilding, den Produzenten Michael Todd, den Sänger Eddie Fisher, den Senator John Warner und zuletzt den Bauarbeiter Larry Fortensky.

Ihre Geburt in London und die britische Staatsbürgerschaft ebneten der schönen "Liz" auch den Weg in den Adelsstand: 2000 wurde sie von der Queen geadelt und war seitdem "Dame Elizabeth Rosemond Taylor".

Seit ihrem Rückzug aus dem Film- und Fernsehseriengeschäft machte Elizabeth Taylor vor allem durch ihr Engagement gegen Aids auf sich aufmerksam. 1993 erhielt sie einen Sonder-Oscar (den "Jean Hersholt Humanitarian Award") für ihr Engagement gegen die Krankheit und für eine umfassende Aufklärung.

cfu

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