Elisabeth Moss: Grauenvolle Ehe

"Mad Men"-Star Elisabeth Moss ist fast vier Jahre nach ihrer Scheidung von Fred Armisen und trotz neuer Beziehung offenbar noch immer nicht über die erlittenen seelischen Verletzungen hinweg

"Mad Men"-Star hat sich bereits vor rund vier Jahren von ihrem Exmann, dem Comedian Fred Armisen, scheiden lassen und nur wenige Monate danach bereits in einem Gespräch mit dem "Page Six"-Magazin erklärt, dass sie nicht noch mehr Zeit ihres Lebens damit verschwenden wolle, darüber zu sprechen. In einem Interview mit dem "New York Magazine" hat sie die nur achtmonatige Ehe nun doch noch einmal schonungslos reflektiert und wieder keine netten Worte dafür gefunden.

"Es war extrem traumatisierend, und entsetzlich und grauenvoll", wird die 31-Jährige bei "vulture.com", der Online-Ausgabe des "New York Magazines", zitiert. Rückblickend glaube sie, dass sie einfach noch sehr jung war, auch wenn es ihr seinerzeit nicht so vorgekommen sei.

Elisabeth Moss und Fred Armisen im Jahr 2009 bei der Verleihung der "Emmy Awards". Nicht einmal ein Jahr später reichte Moss die Scheidung ein.

Als öffentlich bekannt worden war, dass sich die damals 28-Jährige von dem damals 44-jährigen Mitglied der US-Comedy-Show "Saturday Night Live" trennte, hieß es zunächst diplomatisch, die "unterschiedlichen Terminkalender" seien Schuld an der Trennung und die "Fernbeziehung", zu der sie gezwungen gewesen seien, hätte ebenfalls zum Scheitern der Ehe beigetragen. Doch das kann nicht alles gewesen sein, denn auch Armisen, mittlerweile 47, räumte später in einem Interview mit US-Radiotalker selbst ein, dass er ein "schrecklicher Ehemann" gewesen sei.

"Ich will immer alles schnell", so der Komiker damals. "Ich will mit jemanden zusammenleben und dann, irgendwann nach einem oder zwei Jahren, drehe ich emotional durch. Und dann fühlt es sich an wie 'Oh Gott, wer ist diese fremde Person in meinem Haus?'" Für die Ehefrau ist so etwas gewiss nicht leicht zu ertragen - und sicher noch viel schwerer, sich öffentlich dazu zu äußern, wie Moss in dem "Page Six"-Interview im Jahr 2012 auch klar gemacht hatte. "Es ist schwer, darüber zu sprechen. Eine der besten Sachen, die ich mal jemanden über ihn [Armisen] habe sagen hören, ist: 'Er ist so gut darin, andere nachzuahmen. Aber seine beste Imitation ist die eines normalen Menschens'. Und für mich fasst es das zusammen."

Mittlerweile kann die Schauspielerin, die in "Mad Men" als Sekretärin " " bekannt wurde, der Sache aber offenbar wieder etwas Gutes abgewinnen. "Ich freue mich, dass mir das nicht im Alter von 50 passiert ist. Ich freue mich, dass ich keine Kinder habe. Und ich hab es hinter mir. Hoffentlich. Ich denke, das wird vermutlich nicht wieder passieren." Moss, die der Glaubensgemeinschaft von "Scientology" angehört, ist seit Juni 2012 mit dem australischen Kameramann Adam Arkapaw liiert.

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