Eike Immel Er ist wieder aufgetaucht!


Nach Tagen der Ungewissheit wurde Eike Immel nun aufgespürt

"Ich liebe gutes Essen. Aber an manchen Tagen reicht's halt nur für ein belegtes Brötchen." Das ist nicht etwa das traurige Zitat eines Obdachlosen. Nein, diese Worte stammen aus dem Munde von einem der besten deutschen Torhüter aller Zeiten: Eike Immel, 54. Gesagt hat er sie der "Bild".

Angeblich waren ihm die Gerichtsvollzieher auf den Fersen - bis sich seine Spur verlor. Denn da, wo er eigentlich wohnen sollte, war er nicht aufzuspüren: Zuhause. Ist er etwa heimlich geflohen? Nein, sagt Immel der "Bild": "Die Sache mit dem Gerichtsvollzieher ist ein blödes Missverständnis. Ich bin noch bei meinem Sohn gemeldet, wohne aber in einem kleinen Appartement und deshalb hat mich die Post nicht erreicht." Also alles ganz simpel - soweit jedenfalls die Wohnsituation.

"Privatinsolvenz abgelehnt"

Alles andere ist sehr traurig und klingt kompliziert: Seine Privatinsolvenz wurde abgelehnt, weil ihm regelmäßige Geldeingänge fehlen würden, erklärt er dem Boulevard-Blatt. "Verrückt, wenn ich die hätte, wäre ich ja nicht pleite, oder?"

Nun schlägt er sich durch, lebt am Rande des Existenzminimums, wie der 54-Jährige erklärt: "Ich verdurste und verhungere nicht. Kleine Gagen für TV-Auftritte kommen hier und da. Ich habe Hartz IV beantragt, bekomme das aber nicht, weil ich keine Krankenversicherung mehr habe." Warum es überhaupt zur großen Pleite kam, erklärt er so: "Schrott-Immobilien, falsche Freunde, süßes Leben als Fußball-Profi." Schulden habe er "vielleicht 700 000 Euro, oder mehr." Darüber hinaus hat er auch noch gesundheitliche Probleme, seine Hüfte will nicht mehr.

Mit dem Geld gehen auch die Freunde

Und natürlich schwinden bei all diesem Unglück auch die "Freunde". Auf einmal steht Immel vor dem Nichts, man wendet sich von ihm ab: "Und die Menschen, denen man früher mal geholfen hat, vergessen einen. Wenige halten fest zu mir. Darunter meine beiden Kinder, auf die ich sehr stolz bin. Sie sind das Wichtigste in meinem Leben."

ida Gala

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