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Edith Stehfest Drei Jahre Haft für ihren Vergewaltiger

Edith und Eric Stehfest
Edith und Eric Stehfest
© Getty Images
Mit 17 Jahren soll Edith Stehfest von ihrem damaligen Drogendealer vergewaltigt worden sein. Nun gestand der mutmaßliche Täter das Vergehen und wurde zu Haft verurteilt.

Mitte November machte Edith Stehfest, 25, ein schreckliches Kapitel aus ihrem Leben öffentlich: Vor acht Jahren sei sie von ihrem damaligen Drogendealer vergewaltigt worden, erzählte sie. In Leipzig sagte sie vor Kurzem gegen ihren früheren Peiniger vor Gericht aus, er wurde verurteilt.

Der Täter gesteht das Vergehen an Edith Stehfest

Wie "Bild" berichtet, soll der Angeklagte nun am zweiten Prozesstag gestanden haben, sich an der damals 17-jährigen Edith vergangenen zu haben. "Ich schäme mich in Grund und Boden, ich weiß nicht, was damals mit mir los war", habe der mutmaßliche Täter vor Gericht gesagt.

Erst vor zwei Jahren erfuhr Edith von ihrer Vergewaltigung

Ein Video, das die schreckliche Tat zeigen soll, war 2018 zufällig bei der Polizei aufgetaucht. Erst dadurch erfuhr die Frau von Eric Stehfest überhaupt, dass sie als Teenager vergewaltigt worden war. Denn Edith soll von ihrem damaligen Drogendealer damals mit K.O.-Tropfen betäubt worden sein. Sie bekam von der Vergewaltigung nichts mit. Edith erinnere sich nur noch daran, wie sie nackt in der Badewanne ihres Vergewaltigers aufgewacht sei, erzählte sie. Als ihr vor zwei Jahren aber die Aufnahmen gezeigt wurden, erkannte sie den Mann im Video wieder und zeigte ihn an. 

Trotz Geständnis streitet der Angeklagte allerdings ab, Edith Drogen verabreicht zu haben. "Das hatte damals jeder in der Wohnung in der Tasche", so seine Verteidigung. Wie die Zeitung weiter berichtet, sei der Prozess nun unterbrochen worden, weil der Verteidiger mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe.

Das Urteil wurde verkündet

Am Freitag, 4. Dezember, wurde das Urteil verkündet: Wie Bild berichtete, wurde der Mann zu drei Jahren und vier Monaten Haftstrafe verurteilt. "Es ist ein besonders schwerer Fall der Vergewaltigung", begründete die Richterin das nun gefällte Urteil. Für sein Opfer ist besonders schwer, dass der Täter bis zum Haftantritt noch auf freiem Fuß ist - oder auch Berufung einlegen könnte. "Es war für sie sehr, sehr schwierig, dass er jetzt erst mal nach Hause gehen kann, obwohl er eine Haftstrafe bekommen hat", erklärte Ediths Mann Eric. Wir wünschen ihr alles Gute!

Verwendete Quellen: Bild

swi / lgo Gala


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