Eddie Murphy: Absage für die Oscars

Schauspieler Eddie Murphy wird die 84. Oscar-Verleihung nun doch nicht moderieren. Neben seinem Bedauern äußerte der Komiker auch einen bestimmten Grund für seine Entscheidung

Die Oscar-Verleihung im Februar 2012 steht zunehmend auf wackligen Beinen: Nachdem Brett Ratner als Produzent der Show zurücktrat, quittierte am Mittwoch (9. November) Eddie Murphy seinen Job als Moderator der Gala. Die Kündigung des Komikers ist ein weiterer herber Rückschlag für die Oscar-Organisatoren, die vier Monate vor dem großen Event ohne Gastgeber dastehen.

Wie "The Hollywood Reporter" berichtet, zieht Murphy mit seiner Absage die Konsequenzen aus dem Rücktritt seines Freundes und Geschäftspartners Brett Ratner. Auch wenn er nach eigener Aussage die Entscheidung Ratners verstehen könne, äußerte der 50-Jährige sein Bedauern. "Ich habe mich ehrlich sehr darauf gefreut, ein Teil dieser Show zu sein, an der unser Produktionsteam und die Autoren gerade arbeiten. Aber ich bin mir sicher, dass die neuen Produzenten und der neue Moderator einen ebenso guten Job machen werden".

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"Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner sorgte mit schwulenfeindlichen Äußerungen in einer Radiosendung für Furore und hatte am Dienstag (8. November) seine Kündigung als Produzent bei den Veranstaltern eingereicht. Academy-Präsident Tom Sherak nahm nun auch Murphys Kündigung mit Bedauern an: "Ich erkenne an, wie Eddie sich in Anbetracht des Verlusts seines kreativen Partners, Brett Ratner, fühlt. Wir wünschen ihm alles Gute".

Der als Hitzkopf bekannte Ratner war es zuvor gewesen, der seinen Kumpel Eddie Murphy als Gastgeber der 84. Oscar-Verleihung durchboxte. Gemeinsam sollte das Team die mehrstündige Show am 26. Februar, die in 200 Länder weltweit übertragen wird, zu einem wahren Fernseh-Spektakel machen.

Als Ratner-Ersatz soll jetzt Brian Grazer ("J. Edgar") den Produzentenjob übernehmen. Wer für die Nachfolge des beliebten Komikers Eddie Murphy in Frage kommt, ist bislang noch nicht bekannt.

kst

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